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Koffeintoleranz beschreibt die nachlassende Wirkung von Koffein bei regelmäßigem Konsum. Der Körper gewöhnt sich an die Substanz und reagiert schwächer auf sie.
Koffeintoleranz beschreibt die nachlassende Wirkung von Koffein bei regelmäßigem Konsum. Der Körper gewöhnt sich an die Substanz und reagiert schwächer auf sie.
Koffeintoleranz bezeichnet den Zustand, bei dem der Körper nach regelmäßigem Koffeinkonsum zunehmend weniger empfindlich auf die stimulierende Wirkung von Koffein (auch: Coffein) reagiert. Das bedeutet, dass dieselbe Menge Kaffee, Tee oder Energy-Drink mit der Zeit weniger stark anregt als zu Beginn des Konsums. Um die gleiche Wirkung zu erzielen, neigen viele Menschen dazu, ihre Koffeinzufuhr zu erhöhen.
Koffein wirkt hauptsächlich, indem es Adenosinrezeptoren im Gehirn blockiert. Adenosin ist ein körpereigener Botenstoff, der Müdigkeit fördert. Wird dieser Rezeptor blockiert, fühlt man sich wacher und konzentrierter.
Bei regelmäßigem Koffeinkonsum reagiert der Körper mit einer Anpassung: Er bildet mehr Adenosinrezeptoren, um die Blockade zu kompensieren. Dadurch wird eine höhere Koffeindosis benötigt, um denselben wachmachenden Effekt zu erzielen. Dieser Prozess wird als pharmakologische Toleranz bezeichnet.
Menschen mit einer ausgeprägten Koffeintoleranz bemerken häufig:
Koffeintoleranz ist eng mit einer leichten körperlichen Abhängigkeit verbunden. Beim abrupten Weglassen von Koffein können typische Entzugssymptome auftreten, darunter:
Diese Symptome beginnen in der Regel 12 bis 24 Stunden nach dem letzten Koffeinkonsum und klingen nach 2 bis 9 Tagen ab.
Die effektivste Methode, die Koffeintoleranz zu senken, ist eine bewusste Koffeinpause (sogenannter "Koffein-Reset"). Dabei wird der Koffeinkonsum für einen Zeitraum von etwa 2 bis 4 Wochen vollständig oder deutlich reduziert. Danach ist der Körper wieder empfindlicher gegenüber Koffein.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hält für gesunde Erwachsene eine tägliche Koffeinzufuhr von bis zu 400 mg (entspricht etwa 4 Tassen Kaffee) für unbedenklich. Für Schwangere wird eine Obergrenze von 200 mg pro Tag empfohlen.
Um einer Toleranzentwicklung entgegenzuwirken, empfehlen Ernährungsexperten, Koffein nicht täglich in hohen Mengen zu konsumieren und regelmäßige koffeinfreie Tage einzuplanen.
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