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Das Kolonkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Dickdarms. Es gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit und ist bei frühzeitiger Diagnose gut behandelbar.
Das Kolonkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Dickdarms. Es gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit und ist bei frühzeitiger Diagnose gut behandelbar.
Das Kolonkarzinom ist ein bösartiger (maligner) Tumor, der im Kolon – dem Dickdarm – entsteht. Es gehört zur Gruppe der kolorektalen Karzinome und stellt eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland und weltweit dar. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen, wobei das Erkrankungsrisiko ab dem 50. Lebensjahr deutlich ansteigt.
Die genaue Ursache des Kolonkarzinoms ist nicht immer eindeutig, jedoch sind mehrere Risikofaktoren bekannt:
Im Frühstadium verursacht das Kolonkarzinom oft keine oder nur unspezifische Beschwerden. Typische Symptome im weiteren Verlauf sind:
Da diese Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, ist eine ärztliche Abklärung unbedingt erforderlich.
Die wichtigsten diagnostischen Methoden beim Kolonkarzinom sind:
Das Kolonkarzinom wird nach dem UICC-System in vier Stadien eingeteilt (I bis IV), die den Grad der Ausbreitung beschreiben – von einem auf die Darmwand beschränkten Tumor (Stadium I) bis hin zu Fernmetastasen in anderen Organen (Stadium IV). Das Stadium bestimmt maßgeblich die Therapieentscheidung und die Prognose.
Die chirurgische Entfernung des Tumors ist die wichtigste Behandlungsmöglichkeit. Je nach Lage und Ausbreitung des Karzinoms wird ein Teil des Dickdarms entfernt (Hemikolektomie oder Sigmaresektion). Ziel ist die vollständige Entfernung des Tumors mit ausreichendem Sicherheitsabstand.
Eine adjuvante Chemotherapie (nach der Operation) wird häufig im Stadium III eingesetzt, um verbliebene Tumorzellen zu vernichten und das Rückfallrisiko zu senken. Im Stadium IV dient die Chemotherapie vorrangig der Lebenszeitverlängerung und Symptomlinderung.
Bestimmte Medikamente, wie VEGF-Inhibitoren (z. B. Bevacizumab) oder EGFR-Inhibitoren (z. B. Cetuximab), können bei fortgeschrittenen Stadien eingesetzt werden, sofern der Tumor bestimmte molekulare Merkmale aufweist.
Bei Tumoren mit bestimmten genetischen Veränderungen (MSI-H oder dMMR) kann eine Immuntherapie mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren wirksam sein.
Die Darmkrebsvorsorge ist entscheidend für eine frühzeitige Erkennung. In Deutschland haben gesetzlich Versicherte ab dem 50. Lebensjahr Anspruch auf regelmäßige Vorsorgekoloskopien. Frühzeitig erkannte Kolonkarzinome haben sehr gute Heilungschancen.
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