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Kontaktallergien sind allergische Reaktionen der Haut, die durch direkten Kontakt mit bestimmten Substanzen ausgelöst werden. Sie äußern sich meist als Rötung, Juckreiz oder Bläschenbildung.
Kontaktallergien sind allergische Reaktionen der Haut, die durch direkten Kontakt mit bestimmten Substanzen ausgelöst werden. Sie äußern sich meist als Rötung, Juckreiz oder Bläschenbildung.
Kontaktallergien (auch bekannt als allergische Kontaktdermatitis) sind Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems, die durch den direkten Hautkontakt mit bestimmten Stoffen ausgelöst werden. Im Unterschied zu einer Reizreaktion (irritative Kontaktdermatitis) handelt es sich bei der Kontaktallergie um eine immunologisch vermittelte Reaktion vom verzögerten Typ (Typ-IV-Reaktion nach Coombs und Gell).
Kontaktallergien können durch eine Vielzahl von Substanzen ausgelöst werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten Kontaktallergenen. Typische Auslöser sind:
Die Entstehung einer Kontaktallergie verläuft in zwei Phasen:
Beim ersten Kontakt mit dem Allergen dringt die Substanz in die Haut ein und wird von sogenannten Langerhans-Zellen (Immunzellen der Haut) aufgenommen. Diese präsentieren das Allergen den T-Lymphozyten des Immunsystems, welche sich daraufhin gegen diesen Stoff sensibilisieren. In dieser Phase treten noch keine Symptome auf.
Bei einem erneuten Kontakt mit demselben Allergen reagieren die bereits sensibilisierten T-Lymphozyten und lösen eine Entzündungsreaktion in der Haut aus. Diese Reaktion tritt typischerweise 12 bis 72 Stunden nach dem Kontakt auf und zeigt sich als Ekzem an der Kontaktstelle.
Die typischen Symptome einer Kontaktallergie betreffen in erster Linie die Haut und umfassen:
Die Reaktion beschränkt sich zunächst auf die Kontaktstelle, kann sich jedoch bei wiederholtem Kontakt auch auf andere Körperstellen ausbreiten.
Die Diagnose einer Kontaktallergie erfolgt durch eine sorgfältige Anamnese und klinische Untersuchung. Das wichtigste diagnostische Verfahren ist der Epikutantest (Patch-Test):
Ergänzend können Blutuntersuchungen, eine Hautbiopsie oder weitere allergologische Tests durchgeführt werden.
Die wichtigste Maßnahme ist die konsequente Vermeidung des auslösenden Allergens. Dies erfordert eine genaue Kenntnis der Inhaltsstoffe von Produkten und gegebenenfalls eine Berufsberatung bei berufsbedingten Allergien.
Eine vollständige Heilung der Kontaktallergie ist in der Regel nicht möglich. Das Ziel der Behandlung ist die Kontrolle der Symptome und die Vermeidung weiterer Schübe durch konsequente Allergenkarenz sowie eine regelmäßige Hautpflege.
Zur Vorbeugung von Kontaktallergien empfehlen sich folgende Maßnahmen:
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