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Der Krebszyklus ist ein zentraler Stoffwechselweg in menschlichen Zellen, der Energie aus Nährstoffen gewinnt. Er findet in den Mitochondrien statt und ist essenziell für das Leben.
Der Krebszyklus ist ein zentraler Stoffwechselweg in menschlichen Zellen, der Energie aus Nährstoffen gewinnt. Er findet in den Mitochondrien statt und ist essenziell für das Leben.
Der Krebszyklus – auch bekannt als Citratzyklus, Tricarbonsäurezyklus oder TCA-Zyklus (von englisch tricarboxylic acid cycle) – ist ein fundamentaler biochemischer Stoffwechselweg, der in den Mitochondrien aller aeroben (sauerstoffabhängigen) Zellen abläuft. Er wurde in den 1930er Jahren vom deutsch-britischen Biochemiker Hans Adolf Krebs entdeckt, der dafür 1953 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt. Der Krebszyklus trägt daher auch den Namen seines Entdeckers.
Der Zyklus ist das biochemische Herzstück des zellulären Energiestoffwechsels und spielt eine zentrale Rolle bei der Umwandlung von Nährstoffen in nutzbare Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat), dem universellen Energieträger des Körpers.
Der Krebszyklus erfüllt zwei wesentliche Aufgaben im Stoffwechsel:
Der Krebszyklus besteht aus acht enzymatisch katalysierten Reaktionsschritten, die zyklisch aufeinanderfolgen. Der Ausgangsstoff ist Acetyl-CoA, das hauptsächlich aus dem Abbau von Kohlenhydraten (Glykolyse), Fettsäuren (β-Oxidation) und Aminosäuren entsteht.
Pro Durchlauf des Krebszyklus (d. h. pro Acetyl-CoA-Molekül) entstehen:
Die in NADH und FADH₂ gespeicherte Energie wird anschließend in der Atmungskette (oxidative Phosphorylierung) genutzt, um große Mengen ATP zu produzieren. Insgesamt liefert der vollständige aerobe Abbau eines Glucosemoleküls über Glykolyse, Krebszyklus und Atmungskette rund 30–32 ATP-Moleküle.
Der Krebszyklus wird streng reguliert, um den Energiebedarf der Zelle präzise zu decken. Wichtige Regulationspunkte sind:
Wenn die Zelle viel Energie benötigt (hohe ADP-Spiegel), läuft der Zyklus schneller ab. Ist ausreichend Energie vorhanden (hohe ATP- und NADH-Spiegel), wird er verlangsamt.
Störungen des Krebszyklus können schwerwiegende Folgen für den Organismus haben. Relevante klinische Zusammenhänge umfassen:
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