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Das kutane Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Hauttumor, der aus den Stachelzellen der Oberhaut entsteht. Es gehört zu den häufigsten Hautkrebsarten und kann ohne Behandlung in tiefere Gewebe oder Lymphknoten streuen.
Das kutane Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Hauttumor, der aus den Stachelzellen der Oberhaut entsteht. Es gehört zu den häufigsten Hautkrebsarten und kann ohne Behandlung in tiefere Gewebe oder Lymphknoten streuen.
Das kutane Plattenepithelkarzinom (auch Spinaliom, Stachelzellkarzinom oder spinozellulares Karzinom genannt) ist ein bösartiger Tumor der Haut, der aus den sogenannten Keratinozyten – den hornbildenden Zellen der Oberhaut (Epidermis) – hervorgeht. Es ist nach dem Basalzellkarzinom die zweithäufigste Form von Hautkrebs und macht etwa 20 % aller Hautkrebserkrankungen aus. Im Gegensatz zum Basalzellkarzinom besitzt das Plattenepithelkarzinom ein höheres Potenzial zur Ausbreitung in benachbarte Gewebe sowie zur Bildung von Fernmetastasen.
Die Entstehung des kutanen Plattenepithelkarzinoms ist auf eine Kombination aus genetischen Veränderungen und äußeren Einflüssen zurückzuführen.
Das kutane Plattenepithelkarzinom zeigt sich häufig an sonnenexponierten Körperstellen wie Gesicht, Ohren, Händen, Unterarmen und Lippen. Typische Erscheinungsformen sind:
Wichtig: Jede Hautveränderung, die über mehrere Wochen bestehen bleibt oder wächst, sollte ärztlich abgeklärt werden.
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch folgende Schritte:
Die Therapie richtet sich nach Größe, Lage und Ausbreitung des Tumors sowie nach dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Die vollständige chirurgische Entfernung des Tumors mit ausreichendem Sicherheitsabstand ist die Standardbehandlung. Die mikrografische Chirurgie nach Mohs ermöglicht eine schonende, gewebeerhaltende Entfernung mit gleichzeitiger Kontrolle der Schnittränder und wird besonders bei Tumoren im Gesicht eingesetzt.
Bei inoperablen Tumoren oder als Ergänzung nach der Operation kann eine Strahlentherapie eingesetzt werden, um verbliebene Krebszellen abzutöten.
Bei lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Tumoren stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Bei Vorläuferläsionen (aktinischen Keratosen) können topische Cremes (z. B. mit 5-Fluorouracil oder Imiquimod), Kryotherapie oder Photodynamische Therapie eingesetzt werden.
Regelmäßiger Lichtschutz durch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, schützende Kleidung und das Meiden der Mittagssonne sind die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen. Nach der Behandlung sind engmaschige Nachsorgeuntersuchungen beim Hautarzt essenziell, um ein Wiederauftreten (Rezidiv) oder neue Tumoren frühzeitig zu erkennen.
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