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Eine Labrumläsion ist eine Verletzung des Labrums, dem Faserknorpelring an Hüft- oder Schultergelenk. Sie verursacht Schmerzen, Knacken und Bewegungseinschränkungen.
Eine Labrumläsion ist eine Verletzung des Labrums, dem Faserknorpelring an Hüft- oder Schultergelenk. Sie verursacht Schmerzen, Knacken und Bewegungseinschränkungen.
Eine Labrumläsion bezeichnet eine Schädigung oder einen Riss des Labrums – eines ringförmigen Faserknorpels, der den Gelenkpfannenrand von Hüft- oder Schultergelenk auskleidet. Das Labrum erhöht die Stabilität und Tiefe der Gelenkpfanne, verteilt Druckbelastungen und dient als Dichtlippe für die Gelenkflüssigkeit. Wird es geschädigt, beeinträchtigt dies sowohl die Stabilität als auch die Funktion des betroffenen Gelenks erheblich.
Labrumläsionen können durch verschiedene Mechanismen entstehen:
Die Beschwerden hängen vom betroffenen Gelenk ab, ähneln sich jedoch in wesentlichen Punkten:
Die Diagnose einer Labrumläsion erfordert eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren:
Bei leichteren Labrumläsionen kann zunächst konservativ behandelt werden:
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, ist eine operative Behandlung angezeigt:
Nach einer Operation schließt sich eine strukturierte Rehabilitation an. Diese umfasst Physiotherapie, gezielte Kräftigung und einen schrittweisen Belastungsaufbau über mehrere Wochen bis Monate. Die vollständige Rückkehr zum Sport ist häufig nach 3 bis 6 Monaten möglich.
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