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Lagophthalmus bezeichnet die Unfähigkeit, das Auge vollständig zu schließen. Dies kann die Hornhaut schädigen und erfordert ärztliche Behandlung.
Lagophthalmus bezeichnet die Unfähigkeit, das Auge vollständig zu schließen. Dies kann die Hornhaut schädigen und erfordert ärztliche Behandlung.
Lagophthalmus (auch: Lagophthalmos) bezeichnet einen Zustand, bei dem das Augenlid nicht vollständig geschlossen werden kann. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: lagos (Hase) und ophthalmos (Auge) – da Hasen mit halb geöffneten Augen schlafen. Durch das unvollständige Schließen des Auges bleibt die Hornhaut ungeschützt und kann austrocknen oder sich entzünden.
Lagophthalmus kann verschiedene Ursachen haben:
Die Beschwerden bei Lagophthalmus entstehen vor allem durch die unzureichende Befeuchtung der Augenoberfläche:
Die Diagnose wird in der Regel durch eine augenärztliche Untersuchung gestellt. Dabei beurteilt der Arzt den Grad des Lidschlusses und den Zustand der Hornhaut. Weitere Untersuchungen können sein:
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad des Lagophthalmus. Ziel ist es, die Hornhaut vor Austrocknung und Verletzung zu schützen.
Die Prognose hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab. Bei einer behandelbaren Ursache wie der Bell-Parese erholen sich viele Patienten vollständig. Bei dauerhafter Lähmung sind langfristige Schutzmaßnahmen oder operative Eingriffe erforderlich, um die Sehkraft zu erhalten.
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