Lasik – Laserkorrektur von Fehlsichtigkeit
Lasik ist ein lasergestütztes Augenoperation zur Korrektur von Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit. Der Eingriff ist schnell, schmerzarm und dauerhaft wirksam.
Wissenswertes über "Lasik"
Lasik ist ein lasergestütztes Augenoperation zur Korrektur von Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit. Der Eingriff ist schnell, schmerzarm und dauerhaft wirksam.
Was ist Lasik?
Lasik steht für Laser-in-situ-Keratomileusis und ist ein minimalinvasives, lasergestütztes chirurgisches Verfahren zur dauerhaften Korrektur von Fehlsichtigkeiten des Auges. Zu den behandelbaren Fehlsichtigkeiten gehören Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Ziel des Eingriffs ist es, die Abhängigkeit von Brillen oder Kontaktlinsen zu reduzieren oder vollständig zu beseitigen.
Wie funktioniert die Lasik?
Beim Lasik-Verfahren wird die Hornhaut des Auges (Kornea) mit einem Excimer-Laser präzise umgeformt, sodass Licht danach exakt auf der Netzhaut gebündelt wird. Der Eingriff läuft in mehreren Schritten ab:
- Schritt 1 – Erstellung des Hornhautlappens: Mit einem präzisen Mikrokeratom oder einem Femtosekundenlaser wird ein dünner Hornhautlappen (Flap) erzeugt und aufgeklappt.
- Schritt 2 – Laserbehandlung: Ein Excimer-Laser trägt gezielt Hornhautgewebe ab, um die Krümmung der Hornhaut zu verändern und die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.
- Schritt 3 – Zurücklegen des Lappens: Der Hornhautlappen wird wieder zurückgelegt und heilt ohne Nähte selbstständig an.
Der gesamte Eingriff dauert pro Auge in der Regel nur wenige Minuten. Vor der Operation werden beide Augen mit Augentropfen betäubt, sodass der Eingriff nahezu schmerzfrei ist.
Wer ist für die Lasik geeignet?
Nicht jeder Patient ist automatisch für eine Lasik geeignet. Vor dem Eingriff erfolgt eine ausführliche augenärztliche Voruntersuchung. Typische Eignungskriterien sind:
- Mindestalter von 18 bis 21 Jahren
- Stabile Sehstärke über mindestens ein bis zwei Jahre
- Ausreichende Hornhautdicke
- Keine schwerwiegenden Augenerkrankungen (z. B. Keratokonus, schweres trockenes Auge)
- Keine Schwangerschaft oder Stillzeit
Patienten mit einem Keratokonus (fortschreitende Hornhautveränderung) oder zu dünner Hornhaut sind in der Regel nicht für die Lasik geeignet. In solchen Fällen kommen alternative Verfahren wie die PRK (Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK in Betracht.
Behandelbare Fehlsichtigkeiten
- Kurzsichtigkeit (Myopie): Bis ca. -10 Dioptrien
- Weitsichtigkeit (Hyperopie): Bis ca. +4 Dioptrien
- Hornhautverkrümmung (Astigmatismus): Bis ca. 5 Dioptrien
Risiken und Nebenwirkungen
Die Lasik gilt als eines der am häufigsten durchgeführten und sichersten refraktiven Augenoperationen weltweit. Dennoch können wie bei jedem chirurgischen Eingriff Nebenwirkungen auftreten:
- Vorrübergehende Sehschwankungen oder Blendempfindlichkeit
- Trockene Augen (häufigste Nebenwirkung, meist vorübergehend)
- Sternförmige Lichtreflexe oder Halos um Lichtquellen, besonders nachts
- Unterkorrektur oder Überkorrektur (seltene Nachkorrektur erforderlich)
- In sehr seltenen Fällen: Infektion oder Hornhautprobleme
Schwerwiegende Komplikationen sind selten. Die Erfolgsrate der Lasik liegt bei über 95 Prozent, wenn die Patientenauswahl sorgfältig erfolgt.
Ablauf und Nachsorge
Nach dem Eingriff sollten Patienten einige Verhaltensregeln beachten:
- Das Auge in den ersten Tagen nicht reiben
- Regelmässige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt wahrnehmen
- Verschriebene Augentropfen (z. B. Antibiotika, künstliche Tränen) konsequent anwenden
- Schwimmbad, Sauna und Make-up in den ersten Wochen meiden
Die Sehschärfe verbessert sich typischerweise bereits am ersten Tag nach dem Eingriff deutlich. Die vollständige Stabilisierung des Sehvermögens kann einige Wochen in Anspruch nehmen.
Quellen
- Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF): Leitlinie zur refraktiven Hornhautchirurgie (2020).
- American Academy of Ophthalmology (AAO): LASIK – Laser Eye Surgery. aao.org (2023).
- Reinstein DZ, Archer TJ, Randleman JB: Mathematical model to compare the relative tensile strength of the cornea after PRK, LASIK, and small incision lenticule extraction. Journal of Refractive Surgery, 2013.
Meistgekaufte Produkte
Der universelle Immunschutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®Die neusten Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieOsteocalcin
Bariumsulfat
Postmenopausale Osteoporose
Die meistgelesenen Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieMagnesiumcarbonat
Kaloriengehalt
Kölner Liste
Verwandte Suchbegriffe: Lasik