-
DE
Lipidsenkung bezeichnet Maßnahmen zur Senkung erhöhter Blutfettwerte. Sie schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und umfasst Ernährung, Bewegung und Medikamente.
Lipidsenkung bezeichnet Maßnahmen zur Senkung erhöhter Blutfettwerte. Sie schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und umfasst Ernährung, Bewegung und Medikamente.
Unter Lipidsenkung versteht man alle medizinischen und lebensstilbezogenen Maßnahmen, die darauf abzielen, erhöhte Blutfettwerte zu reduzieren. Zu den relevanten Blutfetten (Lipiden) gehören vor allem LDL-Cholesterin (sogenanntes schlechtes Cholesterin), Triglyzeride und das Gesamtcholesterin. Ein dauerhaft erhöhter Blutfettspiegel erhöht das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall erheblich.
Erhöhte Blutfettwerte (medizinisch: Hyperlipämie oder Dyslipämie) können verschiedene Ursachen haben:
Das primäre Ziel der Lipidsenkung ist die Reduktion des kardiovaskulären Risikos. Die angestrebten Zielwerte richten sich nach dem individuellen Risikoprofil des Patienten. Laut europäischen Leitlinien sollte der LDL-Cholesterin-Wert bei Hochrisikopatienten auf unter 55 mg/dl gesenkt werden.
Als erste Therapiestufe empfehlen Ärzte meist Lebensstiländerungen:
Wenn Lebensstiländerungen nicht ausreichen, kommen lipidsenkende Medikamente zum Einsatz:
Statine (z. B. Atorvastatin, Simvastatin, Rosuvastatin) sind die am häufigsten eingesetzten Lipidsenker. Sie hemmen das Enzym HMG-CoA-Reduktase, das für die Cholesterinsynthese in der Leber verantwortlich ist, und senken dadurch effektiv den LDL-Cholesterinspiegel.
Ezetimib hemmt die Aufnahme von Cholesterin im Dünndarm und wird häufig in Kombination mit Statinen eingesetzt, um eine zusätzliche LDL-Senkung zu erzielen.
PCSK9-Inhibitoren (z. B. Evolocumab, Alirocumab) sind moderne Antikörper-Therapien, die den Abbau von LDL-Rezeptoren hemmen und dadurch sehr stark den LDL-Spiegel senken. Sie werden vor allem bei Hochrisikopatienten oder bei Statin-Unverträglichkeit eingesetzt.
Fibrate (z. B. Fenofibrat) wirken vor allem triglyzeridsenkend und werden bei stark erhöhten Triglyzeridwerten eingesetzt. Niacin (Vitamin B3 in hoher Dosierung) kann ebenfalls Blutfettwerte verbessern, wird jedoch aufgrund von Nebenwirkungen seltener verwendet.
Hochdosierte Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) können Triglyzeride senken und sind als Ergänzungstherapie bei Hypertriglyzeridämie zugelassen.
Lipidsenkende Medikamente sind in der Regel gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen sind:
Zur Überwachung der Lipidsenkungstherapie werden regelmäßige Blutuntersuchungen durchgeführt, bei denen das Lipidprofil (LDL, HDL, Triglyzeride, Gesamtcholesterin) sowie Leberwerte und bei Statinen gelegentlich die Creatinkinase (CK) kontrolliert werden. Zielwerte werden individuell nach kardiovaskulärem Risiko festgelegt.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C