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Mandelentzündung ist häufig ansteckend und wird meist durch Viren oder Bakterien übertragen. Erfahren Sie, wie lange die Ansteckungsgefahr besteht und wie Sie sich schützen können.
Mandelentzündung ist häufig ansteckend und wird meist durch Viren oder Bakterien übertragen. Erfahren Sie, wie lange die Ansteckungsgefahr besteht und wie Sie sich schützen können.
Eine Mandelentzündung (medizinisch: Tonsillitis) ist eine Entzündung der Gaumenmandeln, die sich links und rechts im hinteren Rachenraum befinden. Sie tritt bei Kindern häufiger auf als bei Erwachsenen, kann jedoch in jedem Lebensalter vorkommen. Die Erkrankung ist in den meisten Fällen ansteckend und wird durch Krankheitserreger verursacht, die von Mensch zu Mensch weitergegeben werden können.
Ja, eine Mandelentzündung ist in der Regel ansteckend – jedoch hängt das Ansteckungsrisiko stark vom auslösenden Erreger ab.
Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über:
Die Ansteckungsdauer variiert je nach Erreger:
Typische Beschwerden umfassen:
Der Arzt oder die Ärztin untersucht den Rachenraum und die Mandeln. Bei Verdacht auf eine bakterielle Infektion kann ein Rachenabstrich durchgeführt werden, um Streptokokken nachzuweisen. Auch ein Schnelltest (Streptokokken-Antigentest) ist möglich und liefert innerhalb weniger Minuten ein Ergebnis.
Da Viren nicht auf Antibiotika ansprechen, steht hier die symptomatische Behandlung im Vordergrund:
Bei nachgewiesener bakterieller Ursache (insbesondere Streptokokken) wird eine Antibiotika-Therapie eingeleitet, meist mit Penicillin oder bei Allergie mit einem alternativen Präparat. Die vollständige Einnahme des Antibiotikums ist wichtig, um Komplikationen wie rheumatisches Fieber oder Nierenentzündung zu vermeiden.
Erkrankte Personen sollten bis zur deutlichen Besserung der Symptome und bei bakterieller Tonsillitis mindestens 24–48 Stunden nach Beginn der Antibiotika-Behandlung zu Hause bleiben und Kontakt zu anderen Personen – insbesondere Kindern – vermeiden.
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