-
DE
Die Maxilla (Oberkiefer) ist ein paariger Knochen des Gesichtsschädels, der die oberen Zähne trägt und den Gaumen sowie den Nasenboden bildet.
Die Maxilla (Oberkiefer) ist ein paariger Knochen des Gesichtsschädels, der die oberen Zähne trägt und den Gaumen sowie den Nasenboden bildet.
Die Maxilla, auf Deutsch Oberkiefer, ist ein paariger Knochen des menschlichen Gesichtsschädels. Beide Hälften verwachsen in der Mittellinie und bilden gemeinsam einen der größten Knochen des Gesichtes. Die Maxilla ist an zahlreichen anatomischen Strukturen beteiligt: Sie trägt die oberen Zähne, bildet den harten Gaumen, den Nasenboden, den Boden der Augenhöhle sowie einen Teil der seitlichen Nasenwände.
Die Maxilla besteht aus einem zentralen Körper (Corpus maxillae) und vier Fortsätzen (Processus):
Im Inneren des Körpers befindet sich die Kieferhöhle (Sinus maxillaris), eine der größten Nasennebenhöhlen des Menschen. Sie ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet und steht mit der Nasenhauptsöhle in Verbindung.
Die Maxilla übernimmt im menschlichen Körper mehrere wichtige Funktionen:
Brüche des Oberkiefers entstehen häufig durch direkte Gewalteinwirkung, etwa bei Verkehrsunfällen oder Stürzen. Die sogenannte Le-Fort-Klassifikation teilt Oberkieferfrakturen in drei Typen ein (Le Fort I, II, III), je nach Lage und Ausdehnung des Bruches. Symptome sind Schmerzen, Schwellungen, Febißveränderungen sowie möglicherweise eine Beeinträchtigung des Sehvermögens oder der Atmung.
Eine Sinusitis maxillaris (Kieferhöhlenentzündung) ist eine häufige Erkrankung, bei der sich die Schleimhaut der Kieferhöhle entzündet. Ursachen sind meist virale oder bakterielle Infektionen, seltener zahnarztliche Erkrankungen. Typische Symptome sind Druckgefühl im Gesicht, Nasenflüsse und Kopfschmerzen.
Angeborene Fehlbildungen wie die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte betreffen direkt die Maxilla und ihre Entwicklung. Auch kieferorthopädische Behandlungen wie die Gaumennahtsprengung (Rapid Maxillary Expansion) greifen gezielt in die Struktur der Maxilla ein, um Fehlstellungen zu korrigieren.
In seltenen Fällen können gutartige oder bösartige Tumore im Bereich der Maxilla auftreten. Zu den bekannteren zählen das Ameloblastom und das Plattenepithelkarzinom des Oberkiefers. Eine frühzeitige Diagnose ist für die Therapie entscheidend.
Zur Untersuchung der Maxilla werden in der Medizin und Zahnmedizin verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt:
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung. Frakturen werden je nach Schweregrad konservativ (Ruhigstellung) oder operativ (Osteosynthese mit Titanplatten) behandelt. Die Sinusitis maxillaris wird in der Regel medikamentös therapiert; bei chronischen Verläufen kann eine operative Spülung oder Vergrößerung der Kieferöffnung notwendig sein. Fehlbildungen und Tumore erfordern in den meisten Fällen chirurgische Eingriffe, häufig in Kombination mit weiteren Therapieformen.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C