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Die Meniskusrefixation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein gerissener Meniskus im Kniegelenk wieder an seinem Platz befestigt wird. Ziel ist der Erhalt des Meniskusgewebes.
Die Meniskusrefixation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein gerissener Meniskus im Kniegelenk wieder an seinem Platz befestigt wird. Ziel ist der Erhalt des Meniskusgewebes.
Die Meniskusrefixation ist ein operatives Verfahren in der Kniechirurgie, bei dem ein gerissener Meniskus nicht entfernt, sondern wieder an seiner ursprünglichen Position im Kniegelenk befestigt wird. Der Meniskus ist eine halbmondförmige Knorpelscheibe, die als Puffer zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen dient. Er schützt den Gelenkknorpel, stabilisiert das Knie und verteilt das Körpergewicht gleichmäßig. Bei einem Meniskusriss ist die Refixation einer Entfernung (Meniskektomie) vorzuziehen, sofern die Anatomie und Durchblutungssituation des Risses dies erlauben.
Eine Meniskusrefixation wird durchgeführt, wenn ein Meniskusriss vorliegt, der unter bestimmten Bedingungen heilungsfähig ist. Typische Ursachen für einen Meniskusriss sind:
Für eine Refixation geeignet sind vor allem Risse in der sogenannten roten Zone des Meniskus, also dem äußeren Drittel, das gut durchblutet ist und daher ein hohes Heilungspotenzial besitzt. Risse in der schlecht durchbluteten inneren Zone (weiße Zone) heilen nach einer Naht meist nicht ausreichend.
Vor einer Meniskusrefixation erfolgt eine sorgfältige Diagnostik:
Die Meniskusrefixation wird in der Regel arthroskopisch (minimalinvasiv) durchgeführt. Dabei werden kleine Schnitte am Knie gemacht, über die eine Kamera und chirurgische Instrumente eingeführt werden. Der gerissene Meniskus wird mit speziellen Nähten, Ankern oder resorbierbaren Implantaten wieder an der Gelenkkapsel oder dem Knochen fixiert. Je nach Rissmuster und Lage kommen verschiedene Nahttechniken zum Einsatz:
Nach der Operation ist eine konsequente Nachbehandlung entscheidend für den Heilungserfolg. In den ersten Wochen wird das Knie in der Regel in einer Orthese ruhiggestellt und die Belastung schrittweise gesteigert. Ein strukturiertes Physiotherapieprogramm hilft dabei, die Muskulatur aufzubauen, die Beweglichkeit wiederherzustellen und das Kniegelenk zu stabilisieren. Die vollständige Sportfähigkeit wird in der Regel nach drei bis sechs Monaten erreicht, abhängig vom Heilungsverlauf und der ausgeführten Sportart.
Die Meniskusrefixation hat gegenüber der Meniskusentfernung den großen Vorteil, dass das natürliche Meniskusgewebe erhalten bleibt. Studien zeigen, dass der Erhalt des Meniskus das Risiko einer frühzeitigen Kniearthrose erheblich senkt. Die Erfolgsrate der Refixation liegt bei geeigneten Rissen bei über 80 Prozent. Langfristig profitieren Patienten von einer besseren Gelenkfunktion und reduziertem Schmerzniveau.
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