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Metastase: Definition, Ursachen & Behandlung

Eine Metastase ist ein Tochtergeschwulst, der entsteht, wenn Krebszellen vom Ursprungstumor in andere Körperregionen wandern und dort neue Tumore bilden.

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Wissenswertes über "Metastase"

Eine Metastase ist ein Tochtergeschwulst, der entsteht, wenn Krebszellen vom Ursprungstumor in andere Körperregionen wandern und dort neue Tumore bilden.

Was ist eine Metastase?

Eine Metastase (Mehrzahl: Metastasen) bezeichnet einen sogenannten Tochtertumor, der entsteht, wenn bösartige Krebszellen den ursprünglichen Tumor verlassen und sich über Blut- oder Lymphbahnen in andere Organe oder Gewebe ausbreiten. Dort siedeln sie sich an und bilden neue Tumorknoten. Dieser Prozess wird als Metastasierung bezeichnet und ist ein zentrales Merkmal fortgeschrittener Krebserkrankungen.

Der ursprüngliche Tumor wird als Primärtumor bezeichnet, während die daraus hervorgegangenen Tochtergeschwülste in anderen Körperbereichen als Metastasen bezeichnet werden. Eine Metastase in der Leber, die aus einem Darmkrebs entstanden ist, bleibt beispielsweise biologisch ein Darmkrebsgewebe – trotz ihres Standortes in der Leber.

Wie entstehen Metastasen?

Die Entstehung von Metastasen läuft in mehreren Schritten ab:

  • Ablösung: Krebszellen lösen sich vom Primärtumor ab.
  • Invasion: Die Zellen dringen in umliegendes Gewebe, Blutgefäße oder Lymphgefäße ein.
  • Transport: Über Blut- oder Lymphbahnen werden die Krebszellen in entfernte Körperbereiche transportiert.
  • Ansiedlung: Die Krebszellen setzen sich in einem neuen Organ fest und beginnen sich zu teilen.
  • Wachstum: Es entsteht ein neuer, selbstständig wachsender Tumor – die Metastase.

Häufig betroffene Organe

Krebszellen können sich prinzipiell in jedem Organ ansiedeln. Bestimmte Krebsarten neigen jedoch dazu, bevorzugt in bestimmten Organen Metastasen zu bilden:

  • Lunge: Häufig betroffen bei Brust-, Dickdarm-, Nieren- und Blasenkrebs.
  • Leber: Häufiges Zielorgan bei Darm-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Brustkrebs.
  • Knochen: Besonders bei Brust-, Prostata- und Lungenkrebs.
  • Gehirn: Häufig bei Lungen-, Brust- und Melanom-Erkrankungen.
  • Lymphknoten: Oft erstes Ziel der Metastasierung bei vielen Krebsarten.

Symptome

Die Symptome einer Metastasierung hängen stark davon ab, welches Organ betroffen ist:

  • Knochenmetastasen: Knochenschmerzen, erhöhtes Frakturrisiko, Hyperkalzämie (erhöhter Kalziumspiegel im Blut).
  • Lebermetastasen: Gelbsucht, Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust.
  • Lungenmetastasen: Husten, Atemnot, Brustschmerzen.
  • Hirnmetastasen: Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle, Krampfanfälle, Persönlichkeitsveränderungen.
  • Lymphknotenmetastasen: Tastbare Schwellungen, Lymphstau.

Diagnose

Die Diagnose von Metastasen erfolgt durch verschiedene bildgebende und labordiagnostische Verfahren:

  • Computertomographie (CT): Häufig verwendetes Verfahren zur Darstellung von Metastasen in Lunge, Leber und anderen Organen.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Besonders geeignet für Hirn- und Knochenmetastasen.
  • Positronenemissionstomographie (PET-CT): Ermöglicht die Darstellung von Stoffwechselaktivität und erkennt Metastasen oft frühzeitig.
  • Knochenszintigraphie: Spezielles Verfahren zur Erkennung von Knochenmetastasen.
  • Biopsie: Gewebeentnahme zur histologischen Sicherung und Bestimmung der Herkunft der Metastase.
  • Tumormarker im Blut: Hinweisgebende Laborwerte, die auf Metastasierung hindeuten können.

Behandlung

Die Behandlung von Metastasen ist in der Regel komplex und richtet sich nach der Art des Primärtumors, der Anzahl und Lage der Metastasen sowie dem Allgemeinzustand des Patienten. Eine kurative (heilende) Behandlung ist je nach Situation möglich, häufig steht jedoch die Lebensverlängerung und Lebensqualität im Vordergrund.

Systemische Therapien

  • Chemotherapie: Medikamente, die schnell wachsende Krebszellen im gesamten Körper abtöten.
  • Zielgerichtete Therapie (Targeted Therapy): Wirkstoffe, die spezifische molekulare Zielstrukturen auf Krebszellen angreifen.
  • Immuntherapie (Checkpoint-Inhibitoren): Aktivierung des körpereigenen Immunsystems zur Bekämpfung der Krebszellen.
  • Hormontherapie: Bei hormonabhängigen Tumoren wie Brust- oder Prostatakrebs.

Lokale Therapien

  • Strahlentherapie: Gezielte Bestrahlung einzelner Metastasen, z. B. bei Hirn- oder Knochenmetastasen.
  • Chirurgische Resektion: Operative Entfernung von Metastasen, insbesondere wenn diese vereinzelt auftreten (sogenannte oligometastatische Situation).
  • Radiofrequenzablation (RFA): Thermische Zerstörung von Metastasen, z. B. in der Leber.
  • Stereotaktische Strahlentherapie (Radiochirurgie): Hochpräzise Bestrahlung einzelner Metastasen.

Supportive Therapie

Ergänzend zur kausalen Behandlung kommen Maßnahmen zur Symptomlinderung und Lebensqualitätssteigerung zum Einsatz, darunter Schmerztherapie, Physiotherapie und psychoonkologische Unterstützung.

Prognose

Die Prognose bei einer Metastasierung hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter die Art des Primärtumors, die Anzahl und Lokalisation der Metastasen, das Ansprechen auf Therapien und der allgemeine Gesundheitszustand. Dank moderner Behandlungsmethoden konnte die Lebenserwartung bei vielen metastasierten Krebserkrankungen deutlich verbessert werden. Bei einzelnen Entitäten – etwa bei wenigen Lebermetastasen eines Darmkrebses – ist unter Umständen sogar Heilung möglich.

Quellen

  1. Robert Koch-Institut (RKI): Krebs in Deutschland 2019/2020. Berlin, 2023.
  2. Hanahan D, Weinberg RA. Hallmarks of Cancer: The Next Generation. Cell. 2011;144(5):646-674.
  3. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe: S3-Leitlinien zu onkologischen Erkrankungen. Verfügbar unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de

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