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Methotrexat (MTX) ist ein Medikament, das bei Krebs, rheumatoider Arthritis und Schuppenflechte eingesetzt wird. Es hemmt das Zellwachstum und dämpft das Immunsystem.
Methotrexat (MTX) ist ein Medikament, das bei Krebs, rheumatoider Arthritis und Schuppenflechte eingesetzt wird. Es hemmt das Zellwachstum und dämpft das Immunsystem.
Methotrexat (Abkürzung: MTX) ist ein Arzneistoff, der sowohl in der Onkologie (Krebsmedizin) als auch in der Rheumatologie und Dermatologie eingesetzt wird. Es gehört zur Gruppe der Antimetaboliten und Immunsuppressiva – also Substanzen, die das Zellwachstum hemmen und das Immunsystem unterdrücken. Methotrexat ist seit Jahrzehnten ein etabliertes Medikament und zählt zu den am häufigsten verschriebenen Wirkstoffen in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen.
Methotrexat wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen angewendet:
Methotrexat wirkt, indem es das Enzym Dihydrofolat-Reduktase (DHFR) hemmt. Dieses Enzym ist notwendig, um Folatsäure (Vitamin B9) in ihre aktive Form umzuwandeln. Folatsäure wird für die Synthese von DNA und RNA benötigt – also für die Zellteilung. Durch die Hemmung dieses Enzyms wird die Zellteilung verlangsamt oder gestoppt. Dies wirkt sich besonders auf schnell teilende Zellen aus, wie:
Bei niedrigen Dosierungen, wie sie in der Rheumatherapie üblich sind, spielt zusätzlich die Freisetzung von Adenosin eine Rolle, die entzündungshemmend wirkt.
Die Dosierung von Methotrexat variiert stark je nach Anwendungsgebiet:
Bei der Niedrigdosistherapie wird häufig zusätzlich Folatsäure eingenommen, um Nebenwirkungen zu reduzieren. Die genaue Dosierung muss immer vom behandelnden Arzt festgelegt werden.
Methotrexat kann eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen, die je nach Dosierung unterschiedlich ausgeprägt sind:
Methotrexat darf nicht eingenommen werden bei:
Wichtige Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit:
Da Methotrexat ein Hochrisikomedikament ist, sind regelmäßige Überwachungsuntersuchungen notwendig:
Patienten sollten ihren Arzt sofort informieren, wenn Symptome wie Fieber, starke Müdigkeit, Atemnot, ungewohnte Blutungen oder Gelbsucht auftreten.
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