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MMP-1 (Matrix-Metalloproteinase-1) ist ein Enzym, das Kollagen abbaut und eine Schlüsselrolle bei Gewebeumbau, Wundheilung und Hautalterung spielt.
MMP-1 (Matrix-Metalloproteinase-1) ist ein Enzym, das Kollagen abbaut und eine Schlüsselrolle bei Gewebeumbau, Wundheilung und Hautalterung spielt.
MMP-1 (Matrix-Metalloproteinase-1), auch bekannt als Kollagenase-1 oder interstitielle Kollagenase, ist ein zinkhaltiges Enzym aus der Familie der Matrix-Metalloproteinasen (MMPs). Es gehört zu den wichtigsten Enzymen des menschlichen Körpers, die für den Abbau von Strukturproteinen der extrazellulären Matrix (ECM) zuständig sind. MMP-1 spaltet bevorzugt Kollagen Typ I, II und III – die häufigsten Kollagentypen im Bindegewebe, in der Haut und in den Gelenken.
MMP-1 wird als inaktive Vorstufe (Proenzym) von verschiedenen Zelltypen sezerniert, darunter Fibroblasten, Keratinozyten, Makrophagen und Chondrozyten. Die Aktivierung erfolgt extrazellulär durch proteolytische Spaltung. Das aktive Enzym schneidet Kollagenfasern an einer spezifischen Stelle, wodurch diese denaturieren und von anderen Proteasen weiter abgebaut werden können.
Die Aktivität von MMP-1 wird durch endogene Inhibitoren, die sogenannten TIMPs (Tissue Inhibitors of Metalloproteinases), reguliert. Ein Ungleichgewicht zwischen MMPs und TIMPs führt zu pathologischem Gewebeabbau.
MMP-1 ist einer der Hauptakteure bei der Hautalterung. UV-Strahlung (insbesondere UVA und UVB) induziert die Expression von MMP-1 in Hautzellen über den AP-1-Signalweg stark. Dies führt zu einem erhöhten Kollagenabbau in der Dermis, was sich in Form von Falten, Elastizitätsverlust und Hautverdünnung äußert – ein Prozess, der als Photoaging bezeichnet wird.
Viele Anti-Aging-Wirkstoffe wie Retinol (Vitamin A), Vitamin C und bestimmte Peptide zielen darauf ab, die MMP-1-Aktivität zu hemmen und gleichzeitig die Kollagensynthese zu fördern.
Eine erhöhte MMP-1-Aktivität ist mit einer Reihe von Erkrankungen assoziiert:
MMP-1 kann im Blut, in der Gelenkflüssigkeit, im Urin oder in Gewebeproben gemessen werden. Erhöhte Spiegel können als Biomarker für entzündliche Gelenkerkrankungen, Tumorerkrankungen und andere pathologische Zustände dienen. In der Dermatologie wird MMP-1 als Marker für UV-bedingten Hautschaden und zur Beurteilung von Anti-Aging-Behandlungen eingesetzt.
Da eine übermäßige MMP-1-Aktivität an zahlreichen Erkrankungen beteiligt ist, sind MMP-Inhibitoren Gegenstand intensiver Forschung:
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