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Die molekulare Resistenzdiagnostik erkennt genetische Veränderungen in Krankheitserregern, die zu Antibiotikaresistenz führen. Sie ermöglicht eine gezielte Therapie.
Die molekulare Resistenzdiagnostik erkennt genetische Veränderungen in Krankheitserregern, die zu Antibiotikaresistenz führen. Sie ermöglicht eine gezielte Therapie.
Die molekulare Resistenzdiagnostik ist ein modernes Verfahren der Labormedizin, das genetische Veränderungen in Krankheitserregern – wie Bakterien, Viren oder Pilzen – nachweist, die eine Resistenz gegenüber bestimmten Medikamenten, insbesondere Antibiotika, verursachen. Im Gegensatz zur klassischen, kulturbasierten Resistenztestung liefert die molekulare Methode Ergebnisse innerhalb weniger Stunden und ermöglicht damit eine schnellere und präzisere Therapieentscheidung.
Die molekulare Resistenzdiagnostik basiert auf dem Nachweis spezifischer Resistenzgene oder -mutationen im Erbgut (DNA oder RNA) des Erregers. Zu den wichtigsten Methoden gehören:
Die molekulare Resistenzdiagnostik wird in zahlreichen medizinischen Bereichen eingesetzt:
Die klassische phänotypische Resistenztestung erfordert die Anzucht von Erregern, was mehrere Tage dauern kann. Die molekulare Diagnostik bietet demgegenüber entscheidende Vorteile:
Trotz der vielen Vorzüge gibt es auch Grenzen der molekularen Resistenzdiagnostik:
Die molekulare Resistenzdiagnostik ist ein zentrales Instrument im Rahmen von Antibiotic Stewardship-Programmen, die den rationalen und verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika fördern. Durch den schnellen Nachweis von Resistenzen können Ärztinnen und Ärzte:
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