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Alkohol gilt als möglicher Risikofaktor für Morbus Dupuytren, eine Erkrankung der Handinnenseite. Erfahren Sie mehr über den Zusammenhang.
Alkohol gilt als möglicher Risikofaktor für Morbus Dupuytren, eine Erkrankung der Handinnenseite. Erfahren Sie mehr über den Zusammenhang.
Morbus Dupuytren (auch Dupuytren-Kontraktur genannt) ist eine gutartige, fortschreitende Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenseite. Dabei verdickt und verknöchert sich die sogenannte Palmarfaszie – eine Bindegewebsschicht unter der Haut der Handfläche. Im Verlauf entstehen Strang- und Knotenbildungen, die dazu führen können, dass einer oder mehrere Finger dauerhaft in eine gebeugte Stellung gezogen werden. Besonders häufig sind der Ringfinger und der kleine Finger betroffen.
Chronischer Alkoholkonsum wird in der medizinischen Forschung als möglicher Risikofaktor für die Entstehung und das Fortschreiten von Morbus Dupuytren diskutiert. Der genaue Mechanismus ist noch nicht abschließend geklärt, jedoch werden folgende Zusammenhänge vermutet:
Alkohol ist nur einer von mehreren Risikofaktoren für Morbus Dupuytren. Weitere bekannte Faktoren sind:
Die Erkrankung verläuft meist schleichend und über viele Jahre. Typische Symptome sind:
Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt, das heißt durch eine körperliche Untersuchung durch einen Arzt oder eine Ärztin. Der sogenannte Tischtest (Table-Top-Test) ist ein einfaches diagnostisches Hilfsmittel: Kann die Handfläche nicht flach auf den Tisch gelegt werden, deutet dies auf eine fortgeschrittene Kontraktur hin. Bildgebende Verfahren sind in der Regel nicht notwendig.
Eine Heilung von Morbus Dupuytren ist bisher nicht möglich, jedoch gibt es verschiedene Behandlungsansätze, die das Fortschreiten verlangsamen oder die Kontraktur verbessern können:
Nach der Behandlung ist regelmäßig Physiotherapie empfehlenswert, um die Handfunktion zu verbessern und einem Rückfall vorzubeugen. Da Alkohol als Risikofaktor gilt, wird betroffenen Patienten empfohlen, den Alkoholkonsum zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten.
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