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Nachtblindheit bezeichnet die eingeschränkte Sehfähigkeit bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen. Sie kann durch Vitamin-A-Mangel, Netzhauterkrankungen oder genetische Ursachen entstehen.
Nachtblindheit bezeichnet die eingeschränkte Sehfähigkeit bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen. Sie kann durch Vitamin-A-Mangel, Netzhauterkrankungen oder genetische Ursachen entstehen.
Nachtblindheit (medizinisch: Nyktalopie) ist eine Sehstörung, bei der das Sehen bei Dunkelheit oder in schlecht beleuchteten Umgebungen erheblich eingeschränkt ist. Betroffene haben Schwierigkeiten, sich nachts oder in dunklen Räumen zu orientieren, obwohl das Tagessehen oft normal ist. Nachtblindheit ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann.
Die häufigsten Ursachen der Nachtblindheit lassen sich in drei Kategorien einteilen:
Die typischen Beschwerden bei Nachtblindheit umfassen:
Die Diagnose der Nachtblindheit erfolgt durch einen Augenarzt. Folgende Untersuchungen werden eingesetzt:
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache:
Bei nachgewiesenem Vitamin-A-Mangel kann die Supplementierung mit Vitamin A (Retinol) die Nachtblindheit rasch verbessern oder vollständig beheben. Die Dosierung sollte ärztlich begleitet werden, da eine Überdosierung toxisch wirken kann.
Bei einem Grauer Star kann eine operative Entfernung der getrübten Linse die Sehfähigkeit wiederherstellen. Ein Glaukom wird mit Augentropfen, Laserbehandlung oder Operation behandelt. Bei Kurzsichtigkeit helfen geeignete Brillen oder Kontaktlinsen.
Für die Retinitis pigmentosa gibt es derzeit keine Heilung, jedoch kann eine Vitamin-A-Supplementierung den Krankheitsverlauf in bestimmten Fällen verlangsamen. Die kongenitale stationäre Nachtblindheit ist nicht progressiv und erfordert in der Regel keine spezifische Behandlung, jedoch können optische Hilfsmittel helfen.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin A kann einer ernährungsbedingten Nachtblindheit vorbeugen. Gute Vitamin-A-Quellen sind Leber, Milchprodukte, Eier sowie Betacarotin-reiche Lebensmittel wie Karotten, Süßkartoffeln und Spinat. In Entwicklungsländern, wo Vitamin-A-Mangel häufiger vorkommt, sind Supplementierungsprogramme ein wichtiges Präventionsinstrument.
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