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Hausmittel gegen Nagelbettentzündung können leichte Beschwerden lindern. Erfahren Sie, welche Methoden helfen und wann ein Arzt aufgesucht werden sollte.
Hausmittel gegen Nagelbettentzündung können leichte Beschwerden lindern. Erfahren Sie, welche Methoden helfen und wann ein Arzt aufgesucht werden sollte.
Eine Nagelbettentzündung (medizinisch: Paronychie) ist eine Entzündung des Gewebes rund um den Finger- oder Zehennagel. Sie entsteht häufig durch kleine Verletzungen der Nagelhaut, eingewachsene Nägel oder Bakterien und Pilze, die in das Gewebe eindringen. Betroffen sind vor allem die Nagelfalze – also die Hautfalten seitlich und am Grund des Nagels.
Bei leichten Entzündungen ohne Eiterbildung können folgende Hausmittel Linderung verschaffen:
Das Bäden des betroffenen Fingers oder Zehs in warmem Salzwasser ist eines der bewährtesten Hausmittel. Salz wirkt leicht antiseptisch und kann helfen, Schwellungen zu reduzieren. Dazu 1–2 Teslöffel Kochsalz in einer Schüssel mit warmem Wasser auflösen und den Finger oder Zeh 10–15 Minuten einweichen – mehrmals täglich.
Kamillenblüten enthalten entzündungshemmende Wirkstoffe (z. B. Bisabolol und Chamazulen). Ein Kamillenbad für den betroffenen Bereich kann Schmerzen lindern und die Heilung unterstützen. Kamillentee stark aufbrühen, abkühlen lassen auf eine angenehm warme Temperatur und den Finger oder Zeh 10 Minuten einweichen.
Teebaumöl besitzt antibakterielle und antimykotische Eigenschaften. Es kann verdünnt (1–2 Tropfen in einem Teslöffel Trägeröl wie Kokosöl) auf die entzündete Stelle aufgetragen werden. Unverdünntes Teebaumöl kann die Haut reizen – daher immer verdünnen.
Medizinischer Honig (z. B. Manuka-Honig) hat wissenschaftlich belegte antibakterielle Eigenschaften. Honig kann als natürliches Wundmittel auf die entzündete Stelle aufgetragen und mit einem Verband abgedeckt werden.
Das Gel der Aloe-vera-Pflanze wirkt kühlend, feuchtigkeitsspendend und leicht entzündungshemmend. Frisches Aloe-vera-Gel direkt auf die entzündete Nagelhaut auftragen und einwirken lassen.
Knoblauch und Zwiebeln enthalten Allicin und andere Verbindungen mit antibakterieller Wirkung. Ein dünnes Scheibchen Knoblauch oder Zwiebel auf die betroffene Stelle legen und mit einem Pflaster fixieren kann lindernd wirken – jedoch sollte die Anwendungsdauer begrenzt werden, um Hautreizungen zu vermeiden.
Hausmittel helfen meist nur bei leichten, frühzeitigen Entzündungen. Ein Arzt sollte konsultiert werden, wenn:
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