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Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) – Symptome, Ursachen & Behandlung

Die Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) ist eine bakterielle Infektion der Nieren, die mit hohem Fieber und Schmerzen im Rücken verbunden ist.

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Wissenswertes über "Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)"

Die Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) ist eine bakterielle Infektion der Nieren, die mit hohem Fieber und Schmerzen im Rücken verbunden ist.

Eine Nierenbeckenentzündung entsteht häufig durch eine aufsteigende Infektion, bei der Bakterien aus der Harnblase über die Harnwege in die Nieren gelangen. In den meisten Fällen ist das Bakterium Escherichia coli (E. coli) für die Entzündung verantwortlich, das normalerweise im Darm vorkommt und durch Harnwegsinfektionen in die Nieren gelangen kann.

Typische Symptome einer Nierenbeckenentzündung sind hohes Fieber, Schmerzen im unteren Rücken oder in der Flanke, Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang sowie Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kann die Erkrankung zu einem septischen Schock führen, wenn die Infektion auf die Blutbahn übergreift.

Eine Nierenbeckenentzündung wird in der Regel mit Antibiotika behandelt, um die Bakterien abzutöten und die Entzündung zu kontrollieren. Bei schweren Infektionen kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein, um intravenös Antibiotika zu verabreichen und die Nierenfunktion zu überwachen. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um Komplikationen wie Nierenabszesse oder chronisches Nierenversagen zu vermeiden.

Die beste Vorbeugung gegen eine Nierenbeckenentzündung ist eine sorgfältige Pflege der Harnwege. Dazu gehören regelmäßiges Wasserlassen, um die Harnwege zu spülen, und sofortiges Entleeren der Blase nach dem Geschlechtsverkehr, um das Risiko einer Harnwegsinfektion zu verringern. Wichtig sind auch eine sorgfältige Intimhygiene und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vor allem Wasser, um eine regelmäßige Blasenentleerung und damit das Ausspülen von Bakterien zu fördern. Eine ballaststoffreiche Ernährung trägt ebenfalls zur Gesundheit der Harnwege bei, da sie Verstopfung vorbeugt, die ein Risikofaktor für Infektionen sein kann.

Frauen sind aufgrund ihrer kürzeren Harnröhre anfälliger für Harnwegsinfektionen und damit für Nierenbeckenentzündungen. Personen, die häufig an Harnwegsinfekten leiden oder bereits eine Nierenbeckenentzündung hatten, sollten in Absprache mit ihrem Arzt die Einnahme von Probiotika oder anderen ergänzenden Präparaten zur Unterstützung der Harnwegsflora in Erwägung ziehen.

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