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Die Nierenbeckenenzündung (Pyelonephritis) verursacht typische Symptome wie Flankenschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Erfahren Sie mehr über Anzeichen und wann ärztliche Hilfe nötig ist.
Die Nierenbeckenenzündung (Pyelonephritis) verursacht typische Symptome wie Flankenschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Erfahren Sie mehr über Anzeichen und wann ärztliche Hilfe nötig ist.
Die Nierenbeckenenzündung, medizinisch als Pyelonephritis bezeichnet, ist eine bakterielle Infektion des Nierenbeckens und des Nierengewebes. Sie entsteht meist, wenn Bakterien – häufig Escherichia coli – aus der Harnblase aufsteigen und die Nieren erreichen. Eine Pyelonephritis kann akut oder chronisch verlaufen und erfordert in jedem Fall ärztliche Behandlung.
Die Symptome einer Nierenbeckenenzündung können sich rasch entwickeln und sind oft ausgepägt. Zu den häufigsten Beschwerden zählen:
Bei der akuten Pyelonephritis setzen die Symptome plötzlich und mit hoher Intensität ein. Betroffene fühlen sich schwer krank. Ohne Behandlung kann sich die Infektion auf die Blutbahn ausbreiten und eine lebensbedrohliche Urosepsis verursachen.
Die chronische Pyelonephritis verläuft oft schleichend und mit weniger ausgeprägten Symptomen. Häufig bestehen nur leichte Rückenschmerzen, erhöhte Erschöpfung oder gelegentlich erhöhte Temperatur. Langfristig kann sie zu einer dauerhaften Nierenfunktionseinschränkung führen.
Eine Nierenbeckenenzündung entsteht häufig als Folge einer unbehandelten oder aufsteigenden Blasenentzündung (Zystitis). Zu den Risikofaktoren gehören:
Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung, Urinanalyse (Urinkultur zur Erregerbestimmung), Blutbild (Leukozyten, CRP) und bildgebenden Verfahren wie Ultraschall der Nieren. In schweren Fällen kann ein CT des Abdomens notwendig sein.
Die Behandlung einer Nierenbeckenenzündung erfolgt mit Antibiotika, die möglichst nach Antibiogramm ausgewählt werden. Leichte Fälle können ambulant mit oralen Antibiotika behandelt werden. Bei schwerem Verlauf, Erbrechen oder Komplikationen ist eine stationäre Behandlung mit intravenöser Antibiose erforderlich. Zusätzlich werden ausreichende Flüssigkeitszufuhr und fiebersenkende Medikamente empfohlen.
Bei Verdacht auf eine Nierenbeckenenzündung sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Besonders dringend ist dies bei:
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