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Nierensteine sind harte Ablagerungen aus Mineralsalzen, die sich in der Niere bilden und starke Schmerzen verursachen können. Sie sind eine häufige Erkrankung der Harnwege.
Nierensteine sind harte Ablagerungen aus Mineralsalzen, die sich in der Niere bilden und starke Schmerzen verursachen können. Sie sind eine häufige Erkrankung der Harnwege.
Nierensteine (medizinisch: Nephrolithiasis oder Urolithiasis) sind feste Ablagerungen, die entstehen, wenn bestimmte Mineralsalze und Substanzen im Urin auskristallisieren und sich in der Niere ansammeln. Sie können unterschiedlich groß sein – von einem Sandkorn bis hin zu mehreren Zentimetern. Nierensteine sind eine der häufigsten urologischen Erkrankungen und betreffen weltweit Millionen von Menschen.
Die Entstehung von Nierensteinen ist meist auf ein Ungleichgewicht der im Urin gelösten Substanzen zurückzuführen. Folgende Faktoren erhöhen das Risiko:
Je nach chemischer Zusammensetzung unterscheidet man verschiedene Steinarten:
Kleine Steine verursachen oft keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Größere Steine oder Steine, die in den Harnleiter gelangen, können folgende Symptome auslösen:
Zur Diagnose von Nierensteinen stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:
Kleine Steine (unter ca. 5 mm) können häufig durch ausreichendes Trinken (2–3 Liter Wasser täglich) spontan abgehen. Schmerzmittel und krampflösende Medikamente (Spasmolytika) helfen, die Beschwerden zu lindern. Alpha-Blocker können den Abgang von Harnleitersteinen erleichtern.
Bei der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie werden Steine von außen mit Ultraschallwellen zertrümmert, sodass die Fragmente über den Urin ausgeschieden werden können. Diese Methode ist nicht invasiv und wird häufig bei mittelgroßen Steinen eingesetzt.
Bei größeren Steinen oder wenn andere Methoden nicht ausreichen, kommen endoskopische Eingriffe zum Einsatz, z. B. die Ureterorenoskopie (URS), bei der ein dünnes Instrument durch die Harnröhre bis zum Stein vorgeschoben und dieser lasergestützt zerstört wird.
Sehr große oder komplizierte Steine erfordern gelegentlich eine perkutane Nephrolithotomie (PCNL), bei der der Stein über einen kleinen Hautschnitt in der Flanke entfernt wird. Offene chirurgische Eingriffe sind heute sehr selten.
Um Nierensteine zu vermeiden oder einem erneuten Auftreten vorzubeugen, empfehlen sich folgende Maßnahmen:
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