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Non-HDL-Cholesterin umfasst alle atherogenen Lipoproteine im Blut und gilt als wichtiger Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Non-HDL-Cholesterin umfasst alle atherogenen Lipoproteine im Blut und gilt als wichtiger Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Non-HDL-Cholesterin bezeichnet die Gesamtmenge aller Cholesterinanteile im Blut, die nicht zum sogenannten HDL-Cholesterin („gutes Cholesterin“) gehören. Es wird rechnerisch einfach aus dem Gesamtcholesterin abzüglich des HDL-Cholesterins ermittelt. Damit erfasst es alle atherogenen – also gefäßschädigenden – Lipoproteine, darunter LDL-Cholesterin, VLDL-Cholesterin, IDL-Cholesterin und Lipoprotein(a).
Im Vergleich zum isolierten LDL-Wert liefert das Non-HDL-Cholesterin ein umfassenderes Bild des kardiovaskulären Risikos, da es alle potenziell gefäßschädigenden Lipoproteine einschließt. Besonders bei Personen mit erhöhten Triglyzeridwerten, Diabetes mellitus oder dem metabolischen Syndrom kann das LDL-Cholesterin das tatsächliche Risiko unterschätzen. In solchen Fällen gilt das Non-HDL-Cholesterin als zuverlässigerer Prädiktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Die Berechnung ist unkompliziert:
Ein weiterer Vorteil: Der Non-HDL-Wert kann auch ohne Nüchternblutentnahme zuverlässig bestimmt werden, da er nicht direkt von akuten Triglyzeridschwankungen abhängt.
Die empfohlenen Zielwerte variieren je nach individuellem Risikoprofil. Gemäß den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) gelten folgende Richtwerte:
Als Faustregel gilt: Der Non-HDL-Zielwert liegt jeweils etwa 0,8 mmol/l (30 mg/dl) über dem entsprechenden LDL-Zielwert.
Ein erhöhtes Non-HDL-Cholesterin kann verschiedene Ursachen haben:
Das Non-HDL-Cholesterin wird im Rahmen eines standardmäßigen Lipidstatus (Blutfettmessung) bestimmt. Dabei wird aus einer Blutprobe das Gesamtcholesterin sowie das HDL-Cholesterin gemessen, und der Non-HDL-Wert wird rechnerisch abgeleitet. Die Messung ist Teil der Routineuntersuchungen zur Herzkreislauf-Prävention und wird von Ärzten zur Risikoabschätzung genutzt.
Eine gesunde Lebensweise ist die Grundlage jeder Therapie:
Wenn Lebensstiländerungen nicht ausreichen, kommen folgende Medikamente zum Einsatz:
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Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
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