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Die Nosferatu Spinne (Zoropsis spinimana) ist eine aus dem Mittelmeerraum stammende Spinnenart, die sich zunehmend in Mitteleuropa ausbreitet. Ihr Biss kann beim Menschen leichte Hautrötungen verursachen.
Die Nosferatu Spinne (Zoropsis spinimana) ist eine aus dem Mittelmeerraum stammende Spinnenart, die sich zunehmend in Mitteleuropa ausbreitet. Ihr Biss kann beim Menschen leichte Hautrötungen verursachen.
Die Nosferatu Spinne (Zoropsis spinimana) ist eine mittelgroße Spinnenart aus der Familie der Zoropsidae. Ihren populären deutschen Namen verdankt sie dem markanten Muster auf ihrem Hinterkörper (Abdomen), das entfernt an das Gesicht der Filmfigur Nosferatu erinnert. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, breitet sie sich seit einigen Jahren verstärkt in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Diese Ausbreitung wird vor allem auf den Klimawandel und den zunehmend milderen Wintern zurückgeführt.
Die Nosferatu Spinne ist an folgenden Merkmalen erkennbar:
Ursprünglich ist Zoropsis spinimana in Südeuropa und Nordafrika verbreitet. In Mitteleuropa wurde sie erstmals in den 1990er-Jahren in der Schweiz nachgewiesen. Mittlerweile ist sie in vielen deutschen Städten und Regionen fest etabliert. Sie bevorzugt wärmere Umgebungen und hält sich gerne in menschlichen Gebäuden auf – in Häusern, Wohnungen, Kellern und Garagen. Im Freien findet man sie unter Baumrinde, in Felsspalten oder im dichten Bewuchs.
Die Nosferatu Spinne ist ein nachtaktiver Jäger, der bevorzugt Insekten und andere Kleintiere erbeutet. Sie ist eine scheue Spinne, die Menschen in der Regel meidet und nur dann beißt, wenn sie sich bedroht fühlt oder zwischen Haut und Kleidung geraten ist. Trotz ihres bedrohlichen Aussehens ist sie kein aggressives Tier.
Die Nosferatu Spinne verfügt über Giftklauen (Chelizeren), mit denen sie im Notfall auch menschliche Haut durchdringen kann – was bei den meisten einheimischen Spinnenarten nicht der Fall ist. Ihr Gift ist jedoch für gesunde Erwachsene nicht gefährlich. Ein Biss kann folgende Reaktionen hervorrufen:
Schwere allergische Reaktionen oder systemische Vergiftungserscheinungen sind beim Biss der Nosferatu Spinne beim Menschen nicht bekannt. Personen mit einer bekannten Insekten- oder Spinnengiftallergie sollten jedoch bei anhaltenden Symptomen ärztliche Hilfe aufsuchen.
Im Falle eines Bisses werden folgende Maßnahmen empfohlen:
Wer die Nosferatu Spinne im Haus findet, muss sich keine großen Sorgen machen. Folgende Maßnahmen können helfen, das Vorkommen zu reduzieren:
Der Einsatz von chemischen Mitteln ist in der Regel nicht erforderlich und auch aus ökologischen Gründen nicht empfehlenswert, da Spinnen nützliche Insektenfresser sind.
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