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Eine Oberkieferfraktur ist ein Knochenbruch des Oberkiefers (Maxilla), meist durch Unfälle oder Gewalteinwirkung. Sie erfordert sofortige medizinische Versorgung.
Eine Oberkieferfraktur ist ein Knochenbruch des Oberkiefers (Maxilla), meist durch Unfälle oder Gewalteinwirkung. Sie erfordert sofortige medizinische Versorgung.
Eine Oberkieferfraktur (auch Maxillafraktur genannt) bezeichnet einen Knochenbruch des Oberkiefers (Maxilla), einem der zentralen Knochen des Gesichtsskeletts. Der Oberkiefer bildet den oberen Teil des Kauapparats, trägt die oberen Zähne und bildet den Boden der Augenhöhlen sowie die vordere Begrenzung der Nasennasennebenhöhlen. Frakturen dieses Knochens gehören zu den Mittelgesichtsfrakturen und können in unterschiedlichen Schweregraden auftreten.
Oberkieferfrakturen entstehen in der Regel durch massive, direkte Krafteinwirkung auf das Gesicht. Typische Ursachen sind:
Oberkieferfrakturen werden häufig nach dem Le-Fort-Schema klassifiziert, das drei Typen unterscheidet:
Die Symptome einer Oberkieferfraktur variieren je nach Schweregrad, können aber folgende Zeichen umfassen:
Die Diagnose einer Oberkieferfraktur erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren:
Die Behandlung richtet sich nach der Art und dem Schweregrad der Fraktur sowie nach dem Allgemeinzustand des Patienten. In Notfallsituationen hat die Sicherung der Atemwege oberste Priorität.
Leichtere, nicht oder wenig verschobene Frakturen können unter Umständen konservativ behandelt werden, zum Beispiel durch Ruhigstellung mit einer Schiene oder Intermaxillärfixation (Verdrahten von Ober- und Unterkiefer).
Bei verschobenen oder komplexen Frakturen ist eine operative Versorgung erforderlich. Dabei werden die Knochenfragmente unter Vollnarkose reponiert (wieder in die richtige Lage gebracht) und mit Titanplatten und -schrauben fixiert (Osteosynthese). Ziel ist die Wiederherstellung der normalen Gesichtsproportionen, Kaufunktion und Ästhetik.
Nach der Operation sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen notwendig. Es können Physiotherapie, Ernährungsanpassung (weiche Kost) und zahnmedizinische Begleitbehandlungen erforderlich sein. Die Heilungsdauer beträgt je nach Schwere der Verletzung mehrere Wochen bis Monate.
Ohne rechtzeitige und angemessene Behandlung können folgende Komplikationen auftreten:
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