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Die ÖGD (Ösophagogastroduodenoskopie) ist eine endoskopische Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des oberen Magen-Darm-Trakts.
Die ÖGD (Ösophagogastroduodenoskopie) ist eine endoskopische Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des oberen Magen-Darm-Trakts.
Die Ösophagogastroduodenoskopie, kurz ÖGD, ist eine endoskopische Untersuchungsmethode des oberen Verdauungstrakts. Mit einem flexiblen, schlauchförmigen Instrument – dem sogenannten Endoskop – werden Speiseröhre (Ösophagus), Magen (Gaster) und der erste Abschnitt des Dünndarms, der Zwölffingerdarm (Duodenum), von innen betrachtet. Der Eingriff wird auch als Magenspiegelung oder Gastroskopie bezeichnet und gehört zu den häufigsten endoskopischen Untersuchungen in der Gastroenterologie.
Eine ÖGD wird bei einer Vielzahl von Beschwerden und Verdachtsdiagnosen eingesetzt. Typische Indikationen sind:
Für eine optimale Untersuchung muss der Patient in der Regel mindestens 6 Stunden nüchtern sein. Medikamente sollten vorab mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Auf Wunsch oder bei Bedarf kann eine Sedierung (leichte Betäubung, z. B. mit Propofol oder Midazolam) verabreicht werden, sodass der Eingriff weitgehend schmerzfrei und entspannt erlebt wird. Alternativ ist eine Untersuchung nur mit einem lokalen Betäubungsspray im Rachenbereich möglich.
Das Endoskop wird über den Mund in die Speiseröhre eingeführt und langsam durch Magen und Zwölffingerdarm vorgeschoben. Eine an der Spitze befindliche Kamera überträgt Live-Bilder auf einen Bildschirm. Der Arzt kann dabei:
Die Untersuchung dauert in der Regel 5 bis 15 Minuten, bei therapeutischen Eingriffen entsprechend länger.
Nach einer Sedierung sollte der Patient nicht selbst Auto fahren und wird gebeten, sich für einige Stunden zu schonen. Leichte Halsschmerzen oder ein Druckgefühl im Rachen sind vorübergehend möglich. Ergebnisse und Befunde werden in der Regel direkt im Anschluss besprochen.
Die ÖGD ist ein sehr sicheres Verfahren. Mögliche, aber seltene Komplikationen umfassen:
Die ÖGD gilt als Goldstandard in der Diagnostik des oberen Magen-Darm-Trakts. Sie ermöglicht eine direkte visuelle Beurteilung der Schleimhaut und gleichzeitig therapeutische Eingriffe. Im Vergleich zu bildgebenden Verfahren wie Ultraschall oder Röntgen bietet sie die Möglichkeit, Gewebeproben zu entnehmen und sofortige Behandlungen durchzuführen.
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