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Die Ösophagusatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der die Speiseröhre unvollständig ausgebildet ist. Sie wird kurz nach der Geburt diagnostiziert und müssen operativ behandelt werden.
Die Ösophagusatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der die Speiseröhre unvollständig ausgebildet ist. Sie wird kurz nach der Geburt diagnostiziert und müssen operativ behandelt werden.
Die Ösophagusatresie (auch: Speiseröhrenatresie) ist eine angeborene Fehlbildung der Speiseröhre (Ösophagus), bei der diese nicht durchgängig ausgebildet ist. Das bedeutet, dass die Speiseröhre entweder blind endet oder gänzlich fehlt und somit keine Verbindung zwischen Mund und Magen besteht. Häufig tritt diese Fehlbildung zusammen mit einer sogenannten tracheoösophagealen Fistel auf – einer abnormen Verbindung zwischen der Speiseröhre und der Luftröhre (Trachea). Die Ösophagusatresie gehört zu den häufigsten lebensbedrohlichen Fehlbildungen des Magen-Darm-Trakts beim Neugeborenen und erfordert eine rasche chirurgische Behandlung.
Die Ösophagusatresie tritt bei etwa 1 von 2.500 bis 3.500 Neugeborenen auf. Es gibt verschiedene Typen, die nach ihrer anatomischen Beschaffenheit klassifiziert werden. Die gängigste Einteilung erfolgt nach Vogt bzw. international nach Gross:
Die genauen Ursachen der Ösophagusatresie sind noch nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um eine Störung der embryonalen Entwicklung in der 4. bis 6. Schwangerschaftswoche, wenn sich Speiseröhre und Luftröhre aus dem gemeinsamen Vordarmdarm trennen. Folgende Faktoren werden diskutiert:
In den meisten Fällen tritt die Ösophagusatresie sporadisch auf, ohne klare familiäre Häufung.
Die Ösophagusatresie fällt oft bereits kurz nach der Geburt auf. Typische Zeichen sind:
Bereits pränatal kann ein Polyhydramnion (erhöhte Fruchtwassermenge) im Ultraschall auf eine Ösophagusatresie hinweisen, da das Ungeborene kein Fruchtwasser schlucken kann.
Die Diagnose wird in der Regel kurz nach der Geburt gestellt:
Die Ösophagusatresie ist ein kinderchirurgischer Notfall und muss operativ behandelt werden. Das Ziel der Operation ist die Wiederherstellung einer durchgängigen Speiseröhre.
Nach der Operation benötigen die Kinder eine langfristige Nachsorge. Mögliche Komplikationen sind:
Mit frühzeitiger chirurgischer Behandlung und engmaschiger Nachsorge haben die meisten Kinder eine gute Langzeitprognose.
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