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Die osteochondrale Transplantation ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpel-Knochen-Schäden, bei dem gesundes Gewebe verpflanzt wird.
Die osteochondrale Transplantation ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpel-Knochen-Schäden, bei dem gesundes Gewebe verpflanzt wird.
Die osteochondrale Transplantation ist ein operatives Verfahren, bei dem ein Zylinder aus gesundem Knorpel- und Knochengewebe (sogenanntes osteochondrales Transplantat) entnommen und in einen geschädigten Bereich eines Gelenks eingesetzt wird. Ziel des Eingriffs ist es, den natürlichen Gelenkknorpel wiederherzustellen und Schmerzen sowie Funktionseinschränkungen zu lindern. Das Verfahren wird vor allem am Knie-, Sprung- und Schultergelenk eingesetzt.
Die osteochondrale Transplantation wird empfohlen, wenn:
Bei der autologen osteochondralen Transplantation, auch als OATS (Osteochondral Autograft Transfer System) oder Mosaik-Plastik bekannt, wird das Transplantat aus einem weniger belasteten Bereich des eigenen Körpers entnommen, meist aus dem Rand des Kniegelenks. Der Vorteil liegt darin, dass körpereigenes Gewebe verwendet wird, was das Risiko einer Abstoßungsreaktion ausschließt.
Bei der allogenen Transplantation stammt das Gewebe von einem Spender (Allotransplantat). Diese Methode eignet sich besonders für größere Defekte, bei denen nicht genügend körpereigenes Gewebe zur Verfügung steht. Das Spendergewebe wird sorgfältig aufbereitet und auf Übertragbarkeit geprüft.
Der Eingriff wird in der Regel in Allgemein- oder Spinalnärkose durchgeführt und dauert je nach Umfang des Defekts zwischen 30 Minuten und zwei Stunden. Der Chirurg entnimmt zunächst einen oder mehrere zylindrische Knorpel-Knochen-Zylinder (Plugs) aus dem Entnahmebereich und setzt diese passgenau in den vorbereiteten Defekt ein. Bei der Mosaikplastik werden mehrere kleinere Zylinder nebeneinander platziert, um einen größeren Defekt abzudecken. Der Eingriff kann arthroskopisch (minimal-invasiv) oder offen chirurgisch erfolgen.
Nach der Operation ist eine strukturierte Rehabilitation entscheidend für den Behandlungserfolg:
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der osteochondralen Transplantation bestimmte Risiken:
Die osteochondrale Transplantation zeigt in klinischen Studien bei geeigneten Patienten gute bis sehr gute Langzeitergebnisse. Viele Patienten berichten über eine deutliche Schmerzreduktion und eine verbesserte Gelenkfunktion. Die Erfolgsrate hängt von Faktoren wie der Größe des Defekts, dem Alter des Patienten, dem betroffenen Gelenk und der Compliance bei der Nachbehandlung ab. Besonders jüngere, sportlich aktive Patienten profitieren häufig von diesem Verfahren.
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