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Die Osteodensitometrie ist ein bildgebendes Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Sie dient der Früherkennung von Osteoporose und hilft, das Knochenbruchrisiko einzuschätzen.
Die Osteodensitometrie ist ein bildgebendes Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Sie dient der Früherkennung von Osteoporose und hilft, das Knochenbruchrisiko einzuschätzen.
Die Osteodensitometrie ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren zur Messung der Knochendichte (auch: Knochenmineraldichte). Dabei wird ermittelt, wie viel Mineralstoffe – vor allem Kalzium – im Knochen enthalten sind. Je höher der Mineralgehalt, desto stabiler und belastbarer ist der Knochen. Die Osteodensitometrie ist das wichtigste diagnostische Instrument zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von Osteoporose, einer Erkrankung, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren.
Es gibt verschiedene Verfahren zur Messung der Knochendichte. Das international anerkannte Standardverfahren ist die DXA-Messung (Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie, auch DEXA genannt).
Bei der DXA-Messung werden zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Energie durch den Körper gesendet. Anhand der unterschiedlichen Absorption der Strahlen durch Knochen und Weichteile kann die Knochenmineraldichte sehr präzise berechnet werden. Die Messung erfolgt typischerweise an der Lendenwirbelsäule und am Hüftknochen, da diese Stellen besonders häufig von Osteoporose betroffen sind. Die Strahlenbelastung ist sehr gering – deutlich niedriger als bei einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme.
Die Untersuchung wird empfohlen bei:
Das Ergebnis der Knochendichtemessung wird als T-Score angegeben. Dieser Wert vergleicht die gemessene Knochendichte mit dem Durchschnittswert einer gesunden, jungen Referenzpopulation:
Zusätzlich wird oft der Z-Score berechnet, der die Knochendichte mit dem altersentsprechenden Durchschnitt vergleicht und besonders bei jüngeren Patienten aussagekräftig ist.
Die Osteodensitometrie ist schmerzlos und nicht invasiv. Die Untersuchung dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten. Der Patient legt sich während der Messung auf eine Liege. Es ist keine besondere Vorbereitung notwendig; Kontrastmittel oder Injektionen werden nicht benötigt. Metallimplantate oder kürzlich durchgeführte Szintigraphien können das Ergebnis beeinflussen und sollten dem Arzt mitgeteilt werden.
Die Osteodensitometrie ist unverzichtbar für die Diagnose, Therapieentscheidung und Verlaufskontrolle bei Osteoporose. In Kombination mit klinischen Risikofaktoren (z. B. über das FRAX-Tool der WHO) ermöglicht sie eine individuelle Einschätzung des 10-Jahres-Frakturrisikos. Je nach Ergebnis können Maßnahmen wie eine Anpassung der Ernährung, gezielte Bewegungstherapie, Kalzium- und Vitamin-D-Supplementierung sowie medikamentöse Therapien eingeleitet werden.
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