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Osteopenie bezeichnet eine verminderte Knochendichte, die als Vorstufe der Osteoporose gilt. Frühzeitige Diagnose und Maßnahmen können den Knochenschwund aufhalten.
Osteopenie bezeichnet eine verminderte Knochendichte, die als Vorstufe der Osteoporose gilt. Frühzeitige Diagnose und Maßnahmen können den Knochenschwund aufhalten.
Osteopenie bezeichnet eine unterdurchschnittliche Knochendichte, die zwar niedriger als normal ist, aber noch nicht die Schwelle zur Osteoporose erreicht. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Knochenmangel“. Menschen mit Osteopenie haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe der Zeit an Osteoporose zu erkranken, bei der die Knochen so brüchig werden, dass bereits kleine Belastungen zu Knochenbrüchen führen können.
Die Knochendichte wird mithilfe des sogenannten T-Scores gemessen. Bei Osteopenie liegt dieser Wert zwischen -1,0 und -2,5. Ein T-Score unterhalb von -2,5 gilt als Osteoporose.
Die Knochendichte wird durch viele Faktoren beeinflusst. Zu den häufigsten Ursachen und Risikofaktoren für Osteopenie zählen:
Osteopenie verursacht in der Regel keine direkten Beschwerden und bleibt oft unbemerkt, bis ein Knochenbruch auftritt oder eine Knochendichtemessung durchgeführt wird. Indirekte Hinweise können sein:
Die Diagnose einer Osteopenie erfolgt in erster Linie durch die Knochendichtemessung (DXA-Messung), auch Osteodensitometrie genannt. Dabei wird die Knochendichte vor allem an der Lendenwirbelsäule und am Hüftknochen gemessen. Zusätzlich kann der Arzt oder die Ärztin folgende Untersuchungen anordnen:
Bei Osteopenie steht häufig die Lebensstiländerung im Vordergrund, um ein Fortschreiten zur Osteoporose zu verhindern:
Eine medikamentöse Behandlung wird bei Osteopenie nur in bestimmten Fällen empfohlen, zum Beispiel wenn zusätzliche Risikofaktoren wie eine sehr niedrige Knochendichte, bereits erlittene Frakturen oder eine Langzeit-Kortison-Therapie vorliegen. Gängige Medikamente sind:
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