Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ X
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

Ototoxisch – Bedeutung, Ursachen und Behandlung

Ototoxisch bezeichnet Substanzen, die das Gehör oder den Gleichgewichtssinn schädigen können. Bestimmte Medikamente und Chemikalien zählen dazu.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "Ototoxisch"

Ototoxisch bezeichnet Substanzen, die das Gehör oder den Gleichgewichtssinn schädigen können. Bestimmte Medikamente und Chemikalien zählen dazu.

Was bedeutet ototoxisch?

Ototoxisch ist ein medizinischer Fachbegriff, der Substanzen beschreibt, die das Innenohr schädigen können. Das Wort setzt sich aus dem griechischen oto (Ohr) und dem lateinischen toxicum (Gift) zusammen. Betroffene Bereiche sind vor allem die Haarzellen der Cochlea (zuständig für das Hören) sowie der Vestibularapparat (zuständig für das Gleichgewicht). Eine durch ototoxische Stoffe verursachte Schädigung kann vorübergehend oder dauerhaft sein.

Ursachen und ototoxische Substanzen

Eine Vielzahl von Substanzen kann ototoxische Wirkungen entfalten. Dazu gehören sowohl verschreibungspflichtige Medikamente als auch Umweltchemikalien:

  • Aminoglykosid-Antibiotika (z. B. Gentamicin, Streptomycin): Schädigen bevorzugt die Haarzellen der Cochlea und des Vestibularapparats.
  • Schleifendiuretika (z. B. Furosemid, Ethacrynsäure): Können bei hohen Dosen vorübergehende oder dauerhafte Hörschäden verursachen.
  • Platinhaltige Zytostatika (z. B. Cisplatin, Carboplatin): Häufig bei Krebstherapien eingesetzt; hohes Risiko für irreversiblen Hörverlust.
  • Salizylate (z. B. Aspirin in hohen Dosen): Können Tinnitus und vorübergehenden Hörverlust verursachen, der meist reversibel ist.
  • Chinin und Antimalariamittel: Können bei hohen Dosen Hörschäden und Tinnitus auslösen.
  • Industriechemikalien (z. B. Toluol, Styrene, Kohlenmonoxid): Schädigen das Innenohr bei chronischer Exposition.

Symptome einer ototoxischen Schädigung

Die Anzeichen einer ototoxischen Schädigung können je nach betroffener Struktur im Innenohr variieren:

  • Tinnitus: Ohrgeräusche wie Klingeln, Pfeifen oder Rauschen
  • Hörverlust: Zunächst oft im Hochtonbereich, kann sich auf alle Frequenzen ausweiten
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen: Bei Schädigung des Vestibularapparats
  • Gangunsicherheit und Koordinationsprobleme
  • Völlegefühl oder Druckgefühl im Ohr

Diagnose

Die Diagnose einer ototoxischen Schädigung erfolgt in der Regel durch einen HNO-Arzt. Folgende Untersuchungen kommen zum Einsatz:

  • Audiometrie: Messung des Hörvermögens bei verschiedenen Frequenzen
  • Hochtonaudiogram: Frühzeitige Erkennung von Hochtonverlusten als erstes Zeichen einer Ototoxizität
  • Otoakustische Emissionen (OAE): Prüfung der Funktion der äußeren Haarzellen
  • Vestibularisprüfung: Beurteilung des Gleichgewichtsorgans bei entsprechenden Symptomen

Behandlung und Prävention

Die wichtigste Maßnahme bei ototoxischer Schädigung ist das frühzeitige Erkennen und – wenn möglich – das Absetzen oder Anpassen der auslösenden Substanz. Folgende Strategien sind relevant:

  • Monitoring: Regelmäßige Hörtests während einer Therapie mit bekannten ototoxischen Substanzen
  • Dosisanpassung: Niedrigstmögliche wirksame Dosis verwenden, um das Risiko zu minimieren
  • Medikamentenwechsel: Wechsel auf weniger ototoxische Alternativen, wenn klinisch vertretbar
  • Hörgeräteversorgung: Bei bleibendem Hörverlust kann eine Hörgeräteversorgung notwendig werden
  • Cochlea-Implantat: Bei schwerem oder vollständigem Hörverlust als mögliche Option

Präventiv sollten ototoxische Substanzen nur unter strenger ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden. Patienten mit vorbestehendem Hörverlust, Niereninsuffizienz oder gleichzeitiger Lärmbelastung haben ein erhöhtes Risiko und bedürfen besonderer Überwachung.

Quellen

  1. Rybak LP, Mukherjea D, Ramkumar V. Mechanisms of Cisplatin-Induced Ototoxicity and Prevention. Seminars in Hearing, 2019.
  2. Bhatt KA et al. Aminoglycoside-induced ototoxicity. PubMed / NCBI, 2022.
  3. World Health Organization (WHO): Prevention of Blindness and Deafness – Ototoxic Medicines, WHO Technical Report, Genf.

Meistgekaufte Produkte

Rabatt
natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Verkaufspreis: 29,90 € Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Rabatt
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Verkaufspreis: 50,00 € Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral lactoferrin cln mundflora lutschtabletten?ts=1779887262

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Zahnpflege Lutschtabletten

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

H91.9

H91.9 bezeichnet einen nicht näher spezifizierten Hörverlust. Dieser ICD-10-Code wird verwendet, wenn eine Schwerhörigkeit vorliegt, deren genaue Ursache oder Art nicht klassifiziert ist.

Acetat

Acetat ist das Salz oder der Ester der Essigsäure und spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel sowie in der Medizin und Lebensmittelchemie.

Akkermansia

Akkermansia muciniphila ist ein Darmbakterium, das die Darmbarriere stärkt und den Stoffwechsel unterstützt. Es gilt als wichtiger Bestandteil eines gesunden Mikrobioms.

Verwandte Suchbegriffe: Ototoxisch