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Die Pankreasgewebebiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der eine kleine Gewebeprobe aus der Bauchspeicheldrüse entnommen wird. Sie dient der Abklärung von Tumoren, Entzündungen oder anderen Veränderungen.
Die Pankreasgewebebiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der eine kleine Gewebeprobe aus der Bauchspeicheldrüse entnommen wird. Sie dient der Abklärung von Tumoren, Entzündungen oder anderen Veränderungen.
Die Pankreasgewebebiopsie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine kleine Probe aus dem Gewebe der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) entnommen wird. Diese Gewebeprobe wird anschließend im Labor unter dem Mikroskop untersucht, um krankhafte Veränderungen wie Tumore, Entzündungen oder Zysten zu erkennen und zu klassifizieren. Die Untersuchung liefert wichtige Informationen, die für eine genaue Diagnose und die Wahl der richtigen Behandlung entscheidend sind.
Eine Pankreasgewebebiopsie wird empfohlen, wenn bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) auffällige Befunde in der Bauchspeicheldrüse zeigen. Typische Indikationen sind:
Es gibt verschiedene Verfahren zur Durchführung einer Pankreasgewebebiopsie. Die Wahl der Methode hängt von der Lage und Größe der Gewebeveränderung sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab.
Dies ist heute das am häufigsten eingesetzte und bevorzugte Verfahren. Bei der endoskopischen Ultraschall-gesteuerten Feinnadelbiopsie (EUS-FNB) wird ein dünner, biegsamer Schlauch (Endoskop) mit einem Ultraschallkopf durch den Mund in den Magen oder den Dünndarm geführt. Von dort aus kann die Bauchspeicheldrüse direkt mit Ultraschall visualisiert werden. Unter Ultraschallkontrolle wird eine feine Nadel durch die Magenwand oder Darmwand in das auffällige Gewebe gestochen und eine Gewebeprobe entnommen. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter leichter Sedierung (Dämmerschlaf).
Bei der CT-gesteuerten Biopsie wird eine Nadel durch die Bauchdecke (perkutan) unter Computertomografie-Kontrolle direkt in das Pankreasgewebe eingeführt. Dieses Verfahren wird vor allem dann angewandt, wenn die Läsion von außen gut erreichbar ist. Es besteht jedoch ein geringes Risiko, dass Tumorzellen entlang des Nadelkanals verschleppt werden, weshalb dieses Verfahren bei potenziell operablen Tumoren seltener eingesetzt wird.
In manchen Fällen wird die Gewebeprobe direkt während einer Operation entnommen, wenn ohnehin ein chirurgischer Eingriff geplant ist oder wenn andere Methoden nicht möglich oder nicht ausreichend sind.
Vor einer Pankreasgewebebiopsie sind in der Regel folgende Vorbereitungen notwendig:
Nach der Entnahme wird die Gewebeprobe in ein spezielles Fixierungsmittel gegeben und in ein pathologisches Labor geschickt. Die Auswertung durch einen Pathologen dauert in der Regel einige Tage.
Die Pankreasgewebebiopsie ist ein sicheres Verfahren, das in erfahrenen Händen mit einer geringen Komplikationsrate durchgeführt wird. Mögliche Risiken umfassen:
Schwerwiegende Komplikationen sind insgesamt selten. Patienten sollten nach dem Eingriff engmaschig überwacht werden.
Die entnommene Gewebeprobe wird histologisch (feingeweblich) und gegebenenfalls immunhistochemisch oder molekularpathologisch untersucht. Auf Basis dieser Analyse kann der Pathologe feststellen, ob es sich um gutartige oder bösartige Zellen handelt, welcher Tumortyp vorliegt und wie aggressiv dieser ist. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für die Planung der weiteren Therapie, z. B. Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie.
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