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Die Pankreashormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonausschüttung der Bauchspeicheldrüse, insbesondere von Insulin und Glukagon, zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels.
Die Pankreashormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonausschüttung der Bauchspeicheldrüse, insbesondere von Insulin und Glukagon, zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels.
Die Pankreashormonregulation bezeichnet die komplexen Mechanismen, durch die die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) die Ausschüttung ihrer Hormone steuert. Das Pankreas erfüllt zwei wesentliche Funktionen: eine exokrine Funktion (Produktion von Verdauungsenzymen) und eine endokrine Funktion (Produktion und Ausschüttung von Hormonen direkt ins Blut). Die Hormonregulation des Pankreas ist entscheidend für die Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels und damit für die Energieversorgung des gesamten Körpers.
Die hormonproduzierenden Zellen des Pankreas sind in den sogenannten Langerhans-Inseln (Insulae pancreaticae) zusammengefasst. Diese machen etwa 1–2 % der Gesamtmasse des Pankreas aus und enthalten verschiedene Zelltypen:
Insulin ist das wichtigste blutzuckersenkende Hormon des Körpers. Es wird von den Beta-Zellen ausgeschüttet, wenn der Blutzuckerspiegel steigt – zum Beispiel nach einer Mahlzeit. Insulin ermöglicht die Aufnahme von Glukose in die Zellen (insbesondere Muskel- und Fettzellen), fördert die Glykogenspeicherung in der Leber und hemmt den Glukoseabbau aus Glykogen (Glykogenolyse) sowie die Neubildung von Glukose (Glukoneogenese).
Glukagon wirkt als Gegenspieler (Antagonist) des Insulins. Es wird von den Alpha-Zellen bei niedrigem Blutzucker (Hypoglykämie) oder in längeren Fastenphasen freigesetzt. Glukagon stimuliert die Leber, Glykogen abzubauen und Glukose ins Blut abzugeben, sowie die Glukoneogenese anzuregen, um den Blutzuckerspiegel wieder zu erhöhen.
Somatostatin aus den Delta-Zellen wirkt als lokaler Regulator und hemmt sowohl die Ausschüttung von Insulin als auch von Glukagon. Es verlängert die Zeit der Nährstoffaufnahme aus dem Darm und moduliert die Magenentleerung.
Amylin wird gemeinsam mit Insulin aus den Beta-Zellen freigesetzt. Es verlangsamt die Magenentleerung, hemmt die Glukagonausschüttung nach einer Mahlzeit und fördert das Sättigungsgefühl.
Die Hormonausschüttung des Pankreas wird durch verschiedene Faktoren gesteuert:
Störungen der Pankreashormonregulation können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen:
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