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Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse. Es zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen und wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse. Es zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen und wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger (maligner) Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). In über 90 % der Fälle handelt es sich um ein sogenanntes duktales Adenokarzinom, das aus den Gangzellen der Bauchspeicheldrüse entsteht. Das Pankreas übernimmt im Körper zwei wesentliche Aufgaben: Es produziert Verdauungsenzyme (exokrine Funktion) und reguliert den Blutzucker durch Hormone wie Insulin und Glukagon (endokrine Funktion). Das Pankreaskarzinom zählt zu den Krebserkrankungen mit der schlechtesten Prognose, da es meist symptomarm verläuft und daher oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird.
Die genauen Ursachen des Pankreaskarzinoms sind nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch mehrere bekannte Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung erhöhen:
Das Pankreaskarzinom verursacht im Frühstadium häufig keine oder nur unspezifische Beschwerden. Typische Symptome, die meist erst im fortgeschrittenen Stadium auftreten, sind:
Die Diagnose des Pankreaskarzinoms erfordert mehrere Untersuchungen, da es kein einzelnes zuverlässiges Früherkennungsverfahren gibt:
Die Behandlung des Pankreaskarzinoms richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Eine vollständige chirurgische Entfernung des Tumors (kurative Resektion) ist die einzige Möglichkeit zur Heilung. Je nach Lage des Tumors kommen verschiedene Operationsverfahren infrage, darunter die Whipple-Operation (Pankreatikoduodenektomie) bei Tumoren im Pankreaskopf. Leider ist nur bei etwa 15–20 % der Patienten eine Operation möglich.
Die Chemotherapie wird sowohl als ergänzende Behandlung nach einer Operation (adjuvant) als auch als alleinige Therapie bei nicht operablen Tumoren eingesetzt. Häufig verwendete Wirkstoffe sind Gemcitabin, FOLFIRINOX (eine Kombination aus mehreren Zytostatika) und nab-Paclitaxel.
Die Strahlentherapie kann in bestimmten Fällen eingesetzt werden, z. B. zur lokalen Tumorkontrolle oder in Kombination mit einer Chemotherapie (Radiochemotherapie).
Bei fortgeschrittenem, nicht heilbarem Pankreaskarzinom steht die Linderung von Beschwerden im Vordergrund. Dazu gehören Schmerztherapie, Gallenwegsdrainagen bei Ikterus sowie eine umfassende palliativmedizinische Betreuung.
Die Prognose des Pankreaskarzinoms ist insgesamt ungünstig. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei allen Stadien zusammen bei etwa 10–12 %. Bei frühzeitig erkannten und vollständig operierten Tumoren kann sie jedoch auf bis zu 20–25 % steigen. Aufgrund der fehlenden Frühsymptome und der raschen Ausbreitung wird die Erkrankung häufig erst in einem metastasierten Stadium festgestellt.
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