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Die Patellarsehnenruptur ist ein Riss der Sehne unterhalb der Kniescheibe. Sie entsteht häufig durch plötzliche Belastung und erfordert meist eine operative Behandlung.
Die Patellarsehnenruptur ist ein Riss der Sehne unterhalb der Kniescheibe. Sie entsteht häufig durch plötzliche Belastung und erfordert meist eine operative Behandlung.
Die Patellarsehnenruptur bezeichnet den vollständigen oder teilweisen Riss der Patellarsehne (Ligamentum patellae), die die Kniescheibe (Patella) mit dem Schienbeinknochen (Tibia) verbindet. Diese Sehne ist ein zentraler Bestandteil des Streckapparats des Kniegelenks und überträgt die Kraft des Oberschenkelmuskels (Musculus quadriceps femoris) auf den Unterschenkel. Ein Riss dieser Sehne führt zu einer erheblichen Einschränkung der Kniefunktion und ist ein ernstes orthopädisches Krankheitsbild.
Eine Patellarsehnenruptur entsteht meist durch eine plötzliche, starke Krafteinwirkung auf das Kniegelenk. Häufige Ursachen sind:
Darüber hinaus begünstigen bestimmte Vorerkrankungen und Risikofaktoren einen Riss:
Die Symptome einer Patellarsehnenruptur sind in der Regel eindeutig und treten unmittelbar nach dem Ereignis auf:
Die Diagnose wird anhand der klinischen Untersuchung und bildgebender Verfahren gestellt:
Eine rein konservative Therapie ist nur bei unvollständigen Teilrissen (partiellen Rupturen) ohne wesentlichen Funktionsverlust möglich. Sie umfasst Ruhigstellung, Schmerzmittel und intensive Physiotherapie.
Bei einem vollständigen Riss (komplette Ruptur) ist eine operative Versorgung zwingend erforderlich, idealerweise innerhalb der ersten Wochen nach der Verletzung. Das Standardverfahren ist die primäre Sehnennaht, bei der die gerissenen Sehnenenden wieder miteinander vernäht werden. Zur Entlastung der Naht wird häufig eine zusätzliche Cerclagedrahtung oder ein Sehnenaugmentation eingesetzt.
Nach der Operation folgt eine strukturierte Rehabilitation:
Bei frühzeitiger operativer Versorgung und konsequenter Rehabilitation ist die Prognose der Patellarsehnenruptur im Allgemeinen gut. Die meisten Patienten erreichen wieder eine volle oder nahezu volle Funktionsfähigkeit des Kniegelenks. Eine verzögerte Behandlung kann jedoch zu einer dauerhaften Schwäche des Streckapparats und einem schlechteren funktionellen Ergebnis führen.
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