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Das Patellaspitzensyndrom ist eine Überlastungserkrankung der Kniescheibensehne mit Schmerzen an der Kniescheibenspitze, häufig bei Sportlern.
Das Patellaspitzensyndrom ist eine Überlastungserkrankung der Kniescheibensehne mit Schmerzen an der Kniescheibenspitze, häufig bei Sportlern.
Das Patellaspitzensyndrom (auch als Patellatendinopathie oder umgangssprachlich als Jumper's Knee bekannt) ist eine schmerzhafte Überlastungserkrankung der Patellasehne – der Sehne, die die Kniescheibe (Patella) mit dem Schienbeinknochen (Tibia) verbindet. Die Erkrankung betrifft vor allem den Ansatz der Sehne an der unteren Spitze der Kniescheibe und ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Knieschmerzen bei sportlich aktiven Personen.
Das Patellaspitzensyndrom entsteht durch wiederholte mechanische Überlastung der Patellasehne, die zu degenerativen Veränderungen des Sehnengewebes führt. Typische Ursachen und Risikofaktoren sind:
Das Leitsymptom des Patellaspitzensyndroms ist ein stechender oder druckempfindlicher Schmerz an der unteren Kniescheibenspitze. Der Verlauf der Beschwerden kann in verschiedene Stadien eingeteilt werden:
Zusätzlich können Schwellungen, Steifigkeit am Morgen oder nach längerem Sitzen sowie ein Druckschmerz direkt an der Kniescheibenspitze auftreten.
Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt. Typische Untersuchungsschritte umfassen:
Die meisten Fälle des Patellaspitzensyndroms werden konservativ behandelt. Die wichtigsten Maßnahmen sind:
Bei fehlendem Ansprechen auf konservative Maßnahmen nach 6–12 Monaten kann eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden. Dabei werden degenerativ veränderte Sehnenanteile entfernt (Debridement) oder der Sehnenansatz chirurgisch stimuliert.
Mit konsequenter Therapie und ausreichender Geduld ist die Prognose des Patellaspitzensyndroms gut. Die Rückkehr zum Sport ist in den meisten Fällen nach einigen Monaten möglich. Zur Vorbeugung empfehlen sich:
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