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Die Patellastabilisierung bezeichnet medizinische Maßnahmen zur Wiederherstellung der stabilen Führung der Kniescheibe. Sie kann konservativ oder operativ erfolgen.
Die Patellastabilisierung bezeichnet medizinische Maßnahmen zur Wiederherstellung der stabilen Führung der Kniescheibe. Sie kann konservativ oder operativ erfolgen.
Die Patellastabilisierung umfasst alle medizinischen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Kniescheibe (Patella) in ihrer korrekten anatomischen Position zu halten und eine stabile, reibungsarme Bewegung im Kniegelenk zu gewährleisten. Die Patella gleitet normalerweise in einer knorpelbedeckten Gleitrinne am Oberschenkelknochen (Femur), dem sogenannten Trochlea. Kommt es zu einer Instabilität, kann die Kniescheibe aus dieser Rinne herausspringen oder dauerhaft falsch ausgerichtet sein, was Schmerzen, Knorpelschäden und funktionelle Einschränkungen verursacht.
Eine Instabilität der Patella kann verschiedene Ursachen haben:
Betroffene Patienten klagen häufig über folgende Beschwerden:
Die Diagnose einer Patellainstabilität erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren:
Bei einer Erstluxation ohne schwerwiegende Begleitverletzungen wird häufig zunächst ein konservativer Behandlungsversuch unternommen:
Bei wiederkehrenden Luxationen, schwerwiegenden anatomischen Ursachen oder Versagen der konservativen Therapie ist eine Operation indiziert. Folgende Verfahren kommen zum Einsatz:
Nach einer operativen Patellastabilisierung ist eine strukturierte Rehabilitation entscheidend für den Behandlungserfolg. In der Regel umfasst die Nachbehandlung:
Die Prognose nach einer Patellastabilisierung ist bei korrekter Indikationsstellung und Durchführung gut. Die MPFL-Rekonstruktion zeigt in Studien Erfolgsraten von über 90 %. Entscheidend für den langfristigen Erfolg sind die Auswahl des geeigneten Verfahrens sowie die konsequente Rehabilitation. Unbehandelte oder wiederholt luxierende Patellae können zu dauerhaften Knorpelschäden und frühzeitiger Arthrose des Kniegelenks führen.
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