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Die Peptidbindung ist eine chemische Bindung, die zwei Aminosäuren miteinander verknüpft und so die Grundlage für den Aufbau von Proteinen bildet.
Die Peptidbindung ist eine chemische Bindung, die zwei Aminosäuren miteinander verknüpft und so die Grundlage für den Aufbau von Proteinen bildet.
Eine Peptidbindung ist eine kovalente chemische Bindung, die zwischen zwei Aminosäuren entsteht. Sie verbindet die Carboxylgruppe (-COOH) einer Aminosäure mit der Aminogruppe (-NH2) einer anderen Aminosäure. Bei dieser Reaktion wird ein Wassermolekül abgespalten – dieser Vorgang wird als Kondensationsreaktion bezeichnet. Peptidbindungen sind die fundamentalen Bausteine aller Peptide und Proteine im menschlichen Körper.
Bei der Bildung einer Peptidbindung reagiert die Carboxylgruppe einer Aminosäure mit der Aminogruppe der nächsten Aminosäure. Dabei entsteht eine charakteristische -CO-NH- Gruppe, die auch als Amidbindung bezeichnet wird. Das entstehende Molekül aus zwei verknüpften Aminosäuren heißt Dipeptid. Mehrere Aminosäuren, die durch Peptidbindungen miteinander verknüpft sind, bilden ein Polypeptid.
Peptidbindungen sind für das Leben von zentraler Bedeutung, da alle Proteine aus langen Ketten von Aminosäuren bestehen, die durch Peptidbindungen verknüpft sind. Proteine übernehmen im menschlichen Körper eine Vielzahl lebenswichtiger Funktionen:
Im menschlichen Körper werden Peptidbindungen an den Ribosomen gebildet, den Proteinfabriken der Zelle. Dieser Prozess heißt Translation. Dabei wird die genetische Information der messenger-RNA (mRNA) abgelesen und in eine Aminosäuresequenz übersetzt. Jede neue Aminosäure wird durch eine Peptidbindung an die wachsende Proteinkette angehängt.
Peptidbindungen können durch spezielle Enzyme, die sogenannten Proteasen oder Peptidasen, gezielt gespalten werden. Dieser Vorgang heißt Proteolyse oder Hydrolyse. Im Verdauungssystem sorgen Proteasen wie Pepsin (im Magen) und Trypsin (im Dünndarm) dafür, dass Nahrungsproteine in einzelne Aminosäuren zerlegt werden, die dann vom Körper aufgenommen werden können.
Das Verständnis von Peptidbindungen ist in der modernen Medizin und Pharmazie von großer Bedeutung. Peptidwirkstoffe – kurze Ketten von Aminosäuren – werden als Medikamente eingesetzt, zum Beispiel:
Darüber hinaus nutzen Forscher das Wissen über Peptidbindungen, um neue Wirkstoffe gezielt zu entwerfen und die Struktur von Proteinen bei Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs zu verstehen.
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