-
DE
Die Peronealsehnenluxation ist eine Verletzung, bei der die Sehnen der Wadenmuskulatur aus ihrem normalen Verlauf hinter dem Außenknöchel herausspringen.
Die Peronealsehnenluxation ist eine Verletzung, bei der die Sehnen der Wadenmuskulatur aus ihrem normalen Verlauf hinter dem Außenknöchel herausspringen.
Die Peronealsehnenluxation bezeichnet das Herausspringen (Luxation) der Peronealsehnen – also der Sehnen des Musculus peroneus longus und des Musculus peroneus brevis – aus ihrer anatomischen Führungsrinne hinter dem Außenknöchel (Malleolus lateralis). Diese Sehnen verlaufen normalerweise in einem knorpeligen Gleitkanal hinter dem Außenknöchel und werden durch das sogenannte Retinaculum musculorum peroneorum superius (ein Band, das die Sehnen in Position hält) gesichert. Bei einer Luxation wird dieses Halteband überdehnt oder eingerissen, sodass eine oder beide Sehnen aus ihrer Rinne springen.
Die häufigste Ursache einer Peronealsehnenluxation ist ein akutes Umknickereignis des Fußes, typischerweise mit einer plötzlichen Dorsalflexion (Hochziehen des Fußes) und gleichzeitiger Eversion (Auswärtsdrehung). Typische Situationen sind:
Begünstigende anatomische Faktoren sind eine flache oder konvex geformte Führungsrinne hinter dem Außenknöchel sowie ein angeborenes Missverhältnis zwischen Retinaculum und Sehnendurchmesser.
Die Symptome einer Peronealsehnenluxation können einer Sprunggelenkdistorsion (Umknickung) sehr ähneln und werden daher häufig initial fehldiagnostiziert. Typische Beschwerden sind:
Die Diagnose wird klinisch und bildgebend gestellt:
Die Peronealsehnenluxation wird nach Eckert und Davis in drei Grade eingeteilt:
Bei akuten, erstmaligen Luxationen leichten Grades kann in ausgewählten Fällen eine konservative Therapie versucht werden:
Die konservative Therapie ist jedoch mit einer relativ hohen Rate an Rezidiven (Wiederauftreten) verbunden.
Bei sportlich aktiven Patienten, höhergradigen Verletzungen oder nach Versagen der konservativen Therapie ist eine Operation empfohlen:
Nach der Operation folgt eine strukturierte Rehabilitation mit Ruhigstellung, Physiotherapie und stufenweisem Belastungsaufbau über mehrere Wochen.
Bei konsequenter Behandlung – ob konservativ oder operativ – ist die Prognose der Peronealsehnenluxation insgesamt gut. Sportler können häufig nach 3–6 Monaten in den Sport zurückkehren. Ohne Behandlung besteht das Risiko einer chronischen Instabilität, wiederkehrender Luxationen und langfristiger Sehnenschäden.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C