-
DE
Phosphatretention bezeichnet die Ansammlung von Phosphat im Blut, meist bei Nierenerkrankungen. Sie kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Gefäßverkalkungen führen.
Phosphatretention bezeichnet die Ansammlung von Phosphat im Blut, meist bei Nierenerkrankungen. Sie kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Gefäßverkalkungen führen.
Phosphatretention bezeichnet den Zustand, bei dem der Körper übermäßig viel Phosphat im Blut anhäuft, weil die Nieren dieses nicht mehr ausreichend ausscheiden können. Phosphat ist ein lebenswichtiges Mineral, das für den Knochenaufbau, die Energiegewinnung und zahlreiche Zellprozesse benötigt wird. Bei gesunden Menschen regulieren die Nieren den Phosphatspiegel im Blut präzise. Ist die Nierenfunktion jedoch eingeschränkt, steigt der Phosphatgehalt im Blut an – man spricht dann von einer Phosphatretention, die im fortgeschrittenen Stadium zu einer Hyperphosphatämie (erhöhter Phosphatspiegel im Blut) führen kann.
Die häufigste Ursache der Phosphatretention ist eine chronische Nierenerkrankung (CKD). Je weiter die Nierenfunktion abnimmt, desto weniger Phosphat kann über den Urin ausgeschieden werden. Weitere Ursachen können sein:
In frühen Stadien verursacht die Phosphatretention oft keine spürbaren Beschwerden. Mit zunehmendem Schweregrad können jedoch folgende Symptome auftreten:
Die Diagnose der Phosphatretention erfolgt in der Regel durch Blutuntersuchungen. Dabei werden folgende Parameter bestimmt:
Die Therapie der Phosphatretention richtet sich nach der Grunderkrankung und dem Schweregrad der Erkrankung.
Eine phosphatarme Ernährung ist ein zentraler Baustein der Behandlung. Empfohlen wird die Einschränkung von phosphatreichen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Fertigprodukten mit Phosphatzusätzen (z. B. E338–E341, E450–E452).
Phosphatbinder sind Medikamente, die im Darm an Phosphat binden und dessen Resorption verhindern. Sie werden zu den Mahlzeiten eingenommen und umfassen:
Bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz kann die Hämodialyse oder Peritonealdialyse helfen, überschussiges Phosphat aus dem Blut zu entfernen. Die Effektivität ist jedoch begrenzt, weshalb Phosphatbinder und Ernährungsmaßnahmen weiterhin notwendig bleiben.
Eine optimale Behandlung der zugrundeliegenden Nierenerkrankung sowie die Kontrolle des sekundären Hyperparathyreoidismus mit Vitamin-D-Analoga (z. B. Calcitriol, Paricalcitol) oder Kalzimimetika (z. B. Cinacalcet) sind ebenfalls wichtige Behandlungsoptionen.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C