-
DE
Piperacillin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Acylaminopenicilline, das gegen viele grampositive und gramnegative Bakterien wirkt.
Piperacillin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Acylaminopenicilline, das gegen viele grampositive und gramnegative Bakterien wirkt.
Piperacillin ist ein semisynthetisches Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Acylaminopenicilline, also ein Abkömmling des klassischen Penicillins. Es wirkt gegen eine Vielzahl von grampositiven und gramnegativen Bakterien und wird vor allem in der stationären Behandlung schwerer Infektionen eingesetzt. Häufig wird Piperacillin in Kombination mit dem Beta-Laktamase-Inhibitor Tazobactam verabreicht (Piperacillin/Tazobactam), um die Wirksamkeit gegenüber resistenten Erregern zu erhöhen.
Piperacillin wird bei schweren bakteriellen Infektionen eingesetzt, die durch empfindliche Erreger verursacht werden. Typische Einsatzgebiete umfassen:
Piperacillin gehört zur Klasse der Beta-Laktam-Antibiotika. Es hemmt die Synthese der bakteriellen Zellwand, indem es an sogenannte Penicillin-bindende Proteine (PBP) bindet. Diese Proteine sind Enzyme, die für den Aufbau und die Vernetzung der Peptidoglykan-Schicht der Bakterienzellwand verantwortlich sind. Durch die Hemmung dieser Enzyme wird die Zellwand instabil, die Bakterien können nicht mehr wachsen und sterben schließlich ab. Piperacillin wirkt damit bakterizid, also abtötend.
Im Vergleich zu älteren Penicillinen besitzt Piperacillin ein erweitertes Wirkspektrum, das auch gramnegative Stäbchenbakterien wie Pseudomonas aeruginosa einschließt. Da manche Bakterien jedoch Beta-Laktamasen produzieren – Enzyme, die das Antibiotikum spalten und unwirksam machen – wird Piperacillin klinisch meist in Kombination mit Tazobactam eingesetzt, das diese Enzyme hemmt.
Piperacillin wird ausschließlich parenteral (intravenös oder intramuskulär) verabreicht, da es bei oraler Einnahme nicht ausreichend im Darm aufgenommen wird. Die genaue Dosierung richtet sich nach der Art und Schwere der Infektion, der Nierenfunktion des Patienten sowie dem Körpergewicht. Übliche Dosierungen liegen bei Erwachsenen zwischen 3 und 4 g Piperacillin (in Kombination mit Tazobactam) alle 6 bis 8 Stunden. Bei schwerer Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung erforderlich.
Wie alle Antibiotika kann Piperacillin Nebenwirkungen verursachen. Zu den häufigsten gehören:
Bei bekannter Allergie gegen Penicilline oder andere Beta-Laktam-Antibiotika darf Piperacillin nicht angewendet werden.
Die zunehmende Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen ist ein weltweites Problem. Manche Bakterien haben Mechanismen entwickelt, um Piperacillin unwirksam zu machen – etwa durch die Produktion von Beta-Laktamasen (einschließlich erweiterter Beta-Laktamasen, sog. ESBL) oder durch Veränderungen an den Penicillin-bindenden Proteinen. Der kombinierte Einsatz mit Tazobactam kann einige dieser Resistenzmechanismen überwinden, nicht jedoch alle.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C