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Plazentainsuffizienz bezeichnet eine eingeschränkte Funktion der Plazenta, bei der das ungeborene Kind nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.
Plazentainsuffizienz bezeichnet eine eingeschränkte Funktion der Plazenta, bei der das ungeborene Kind nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.
Die Plazentainsuffizienz ist eine Funktionsstörung der Plazenta (Mutterkuchen), bei der diese ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen kann. Die Plazenta ist für den Austausch von Sauerstoff, Nährstoffen und Stoffwechselprodukten zwischen Mutter und Kind verantwortlich. Ist ihre Funktion eingeschränkt, kann das ungeborene Kind nicht mehr optimal versorgt werden, was zu ernsthaften Komplikationen in der Schwangerschaft führen kann.
Man unterscheidet zwischen einer akuten Plazentainsuffizienz, die sich plötzlich entwickelt, und einer chronischen Plazentainsuffizienz, die sich schleichend über Wochen entwickelt.
Die Ursachen einer Plazentainsuffizienz sind vielfältig und betreffen häufig die Durchblutung der Plazenta:
Die Plazentainsuffizienz verursacht bei der Mutter oft keine direkten Beschwerden. Die Auswirkungen zeigen sich hauptsächlich beim ungeborenen Kind:
Die Diagnose erfolgt durch verschiedene Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge:
Eine ursächliche Behandlung der Plazentainsuffizienz ist oft nicht möglich. Die Therapie konzentriert sich auf die Überwachung des Kindes und die Optimierung der mütterlichen Gesundheit:
In schweren Fällen kann eine vorzeitige Entbindung notwendig sein, um das Kind zu schützen. Die Entscheidung über den optimalen Entbindungszeitpunkt wird individuell getroffen und hängt vom Schwangerschaftsalter, dem Ausmaß der Plazentainsuffizienz und dem Zustand des Kindes ab. Vor einer Frühgeburt werden häufig Kortikosteroide zur Förderung der kindlichen Lungenreife verabreicht.
Die Prognose hängt stark vom Schweregrad der Insuffizienz und dem Zeitpunkt der Diagnose ab. Bei rechtzeitiger Erkennung und engmaschiger Überwachung können viele Komplikationen vermieden oder minimiert werden. Kinder, die aufgrund einer Plazentainsuffizienz mit einem niedrigen Geburtsgewicht zur Welt kommen, können ein erhöhtes Risiko für spätere Stoffwechselerkrankungen aufweisen.
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