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PMOS (Prämenstruelle Östrogensensitivität) beschreibt eine Überempfindlichkeit gegenüber Östrogen in der zweiten Zyklusphäse, die zu starken prämenstruellen Beschwerden führt.
PMOS (Prämenstruelle Östrogensensitivität) beschreibt eine Überempfindlichkeit gegenüber Östrogen in der zweiten Zyklusphäse, die zu starken prämenstruellen Beschwerden führt.
PMOS steht für Prämenstruelle Östrogensensitivität (englisch: Premenstrual Oestrogen Sensitivity). Es handelt sich um eine Form der prämenstruellen Erkrankung, bei der Betroffene besonders empfindlich auf den Anstieg des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus reagieren. Im Gegensatz zum klassischen Prämenstruellen Syndrom (PMS), das oft mit einem Abfall von Progesteron in Verbindung gebracht wird, steht bei PMOS die erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Östrogen im Vordergrund.
Die genauen Ursachen von PMOS sind noch nicht vollständig erforscht. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse deuten jedoch auf folgende mögliche Mechanismen hin:
Die Symptome von PMOS treten typischerweise in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus auf, also nach dem Eisprung (Ovulation), und bessern sich mit dem Einsetzen der Menstruation. Typische Beschwerden umfassen:
Die Diagnose von PMOS erfolgt vor allem durch eine sorgfältige klinische Beurteilung und Ausschlussdiagnostik. Es gibt keinen einzigen Bluttest, der PMOS eindeutig bestätigt. Folgende Schritte werden typischerweise eingesetzt:
Die Behandlung von PMOS richtet sich nach der Schwere der Symptome und wird individuell angepasst. Mögliche Ansätze umfassen:
PMOS wird häufig mit dem Prämenstruellen Syndrom (PMS) oder der Prämenstruellen Dysphorischen Störung (PMDS) verwechselt oder gleichgesetzt. Während PMS ein breit gefächertes Spektrum prämenstrueller Beschwerden beschreibt und PMDS die schwere, psychiatrisch relevante Verlaufsform darstellt, bezieht sich PMOS spezifisch auf die übermäßige Reaktion des Körpers auf Östrogen als zugrunde liegenden Mechanismus. Eine genaue Diagnose ist für eine zielgerichtete Therapie wichtig.
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