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Die postmenopausale Osteoporose ist ein Knochenschwund, der nach den Wechseljahren durch Östrogenmangel entsteht und das Frakturrisiko stark erhöht.
Die postmenopausale Osteoporose ist ein Knochenschwund, der nach den Wechseljahren durch Östrogenmangel entsteht und das Frakturrisiko stark erhöht.
Die postmenopausale Osteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems, bei der die Knochendichte und die Knochenstruktur nach den Wechseljahren (Menopause) abnehmen. Dieser Abbau wird hauptsächlich durch den Mangel an Östrogen verursacht, einem weiblichen Geschlechtshormon, das eine zentrale Rolle beim Schutz der Knochen spielt. Ohne ausreichend Östrogen wird mehr Knochenmasse abgebaut als neu aufgebaut, was die Knochen brüchig und anfraellig für Brüche (Frakturen) macht.
Osteoporose wird oft als "stille Krankheit" bezeichnet, da sie sich meist ohne Schmerzen entwickelt und erst dann bemerkt wird, wenn ein Knochen bricht. Typische Bruchstellen sind Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenk.
Der wichtigste Auslöser der postmenopausalen Osteoporose ist der Östrogenabfall nach der letzten Regelblutung. Östrogen hemmt normalerweise die Aktivität der sogenannten Osteoklasten (knochenabbauende Zellen). Fällt dieser Schutz weg, werden die Knochen schneller abgebaut.
Weitere begünstigende Faktoren sind:
Im Frühstadium verursacht die postmenopausale Osteoporose keine Beschwerden. Erst später können folgende Zeichen auftreten:
Die wichtigste diagnostische Methode ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie), auch DXA-Messung (Dual-Energie-Röntgen-Absorptiometrie) genannt. Sie misst die Knochenmineraldichte und liefert den sogenannten T-Score:
Ergänzend können Blutuntersuchungen (z. B. Kalzium, Vitamin D, Knochenstoffwechselmarker) und bildgebende Verfahren wie Röntgen eingesetzt werden.
Basismaßnahmen für alle Betroffenen umfassen:
Bei erhöhtem Frakturrisiko stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung:
Eine optimale Knochendichte wird bereits in jungen Jahren durch ausreichend Kalzium, Vitamin D und körperliche Aktivität aufgebaut. Nach der Menopause ist eine frühzeitige ärztliche Abklärung empfehlenswert, um eine Osteoporose rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
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