Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ X
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

Postmenopausale Osteoporose: Ursachen & Therapie

Die postmenopausale Osteoporose ist ein Knochenschwund, der nach den Wechseljahren durch Östrogenmangel entsteht und das Frakturrisiko stark erhöht.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "Postmenopausale Osteoporose"

Die postmenopausale Osteoporose ist ein Knochenschwund, der nach den Wechseljahren durch Östrogenmangel entsteht und das Frakturrisiko stark erhöht.

Was ist postmenopausale Osteoporose?

Die postmenopausale Osteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems, bei der die Knochendichte und die Knochenstruktur nach den Wechseljahren (Menopause) abnehmen. Dieser Abbau wird hauptsächlich durch den Mangel an Östrogen verursacht, einem weiblichen Geschlechtshormon, das eine zentrale Rolle beim Schutz der Knochen spielt. Ohne ausreichend Östrogen wird mehr Knochenmasse abgebaut als neu aufgebaut, was die Knochen brüchig und anfraellig für Brüche (Frakturen) macht.

Osteoporose wird oft als "stille Krankheit" bezeichnet, da sie sich meist ohne Schmerzen entwickelt und erst dann bemerkt wird, wenn ein Knochen bricht. Typische Bruchstellen sind Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenk.

Ursachen

Der wichtigste Auslöser der postmenopausalen Osteoporose ist der Östrogenabfall nach der letzten Regelblutung. Östrogen hemmt normalerweise die Aktivität der sogenannten Osteoklasten (knochenabbauende Zellen). Fällt dieser Schutz weg, werden die Knochen schneller abgebaut.

Weitere begünstigende Faktoren sind:

  • Frühzeitige Menopause (vor dem 45. Lebensjahr)
  • Genetische Veranlagung und familiäre Vorbelastung
  • Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
  • Körperliche Inaktivität
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
  • Langzeiteinnahme von Kortikosteroiden
  • Niedriges Körpergewicht

Symptome

Im Frühstadium verursacht die postmenopausale Osteoporose keine Beschwerden. Erst später können folgende Zeichen auftreten:

  • Rückenschmerzen durch Wirbelkörperfrakturen
  • Körpergrößenverlust und Rundrücken (Kyphose)
  • Knochenbruch bei geringer Krafteinwirkung (z. B. Sturz aus dem Stand)
  • Plötzlich auftretende, starke Rückenschmerzen als Hinweis auf Wirbeleinbruch

Diagnose

Die wichtigste diagnostische Methode ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie), auch DXA-Messung (Dual-Energie-Röntgen-Absorptiometrie) genannt. Sie misst die Knochenmineraldichte und liefert den sogenannten T-Score:

  • T-Score ≥ -1,0: normal
  • T-Score zwischen -1,0 und -2,5: Osteopenie (Vorstufe)
  • T-Score ≤ -2,5: Osteoporose

Ergänzend können Blutuntersuchungen (z. B. Kalzium, Vitamin D, Knochenstoffwechselmarker) und bildgebende Verfahren wie Röntgen eingesetzt werden.

Behandlung

Allgemeine Maßnahmen

Basismaßnahmen für alle Betroffenen umfassen:

  • Kalzium (1000–1200 mg/Tag) und Vitamin D (800–1000 IE/Tag) als Ergänzung
  • Regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Kraft- und Gleichgewichtstraining
  • Sturz- und Frakturprävention im Alltag
  • Verzicht auf Rauchen und Alkohol

Medikamentöse Therapie

Bei erhöhtem Frakturrisiko stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung:

  • Bisphosphonate (z. B. Alendronsäure, Risedronate): hemmen den Knochenabbau und sind Mittel der ersten Wahl
  • Denosumab: ein Antikörper, der die Aktivität der Osteoklasten blockiert
  • Raloxifen: ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator (SERM)
  • Teriparatid und Romosozumab: knochenaufbauende Präparate bei schwerer Osteoporose
  • Hormonersatztherapie (HRT): kann bei jüngeren postmenopausalen Frauen in Abwägung von Nutzen und Risiken eingesetzt werden

Prävention

Eine optimale Knochendichte wird bereits in jungen Jahren durch ausreichend Kalzium, Vitamin D und körperliche Aktivität aufgebaut. Nach der Menopause ist eine frühzeitige ärztliche Abklärung empfehlenswert, um eine Osteoporose rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Quellen

  1. World Health Organization (WHO): Assessment of fracture risk and its application to screening for postmenopausal osteoporosis. WHO Technical Report Series 843, Genf, 1994.
  2. Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO): Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern. AWMF-Registernummer 183-001, aktualisierte Fassung 2023.
  3. Kanis JA et al. on behalf of the Scientific Advisory Board of the European Society for Clinical and Economic Aspects of Osteoporosis and Osteoarthritis (ESCEO): European guidance for the diagnosis and management of osteoporosis in postmenopausal women. Osteoporosis International, 2019;30(1):3–44.

Meistgekaufte Produkte

Rabatt
natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Verkaufspreis: 29,90 € Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Rabatt
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Verkaufspreis: 50,00 € Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral lactoferrin cln mundflora lutschtabletten?ts=1779887262

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Zahnpflege Lutschtabletten

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

Monteggia-Fraktur

Die Monteggia-Fraktur ist ein Knochenbruch der Elle am Unterarm, verbunden mit einer Ausrenkung des Speichenköpfchens. Sie erfordert rasche ärztliche Behandlung.

Ammoniumchlorid

Ammoniumchlorid (NH4Cl) ist eine anorganische Verbindung, die medizinisch als Schleimlöser und Säuerungsmittel eingesetzt wird. Es findet Anwendung in der Behandlung von Husten sowie bei Stoffwechselstörungen.

Natriumsulfit

Natriumsulfit (E221) ist ein Lebensmittelzusatzstoff, der als Konservierungsmittel und Antioxidans eingesetzt wird. Er schützt Lebensmittel vor Oxidation und mikrobiellem Verderb.

Verwandte Suchbegriffe: Postmenopausale Osteoporose