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Die Postmenopause-Phase beginnt nach der letzten Menstruation und dauert lebenslang. Hormonelle Veränderungen können Beschwerden wie Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
Die Postmenopause-Phase beginnt nach der letzten Menstruation und dauert lebenslang. Hormonelle Veränderungen können Beschwerden wie Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
Die Postmenopause-Phase bezeichnet den Lebensabschnitt einer Frau, der auf die Menopause folgt – also auf den Zeitpunkt der letzten Menstruationsblutung. Medizinisch gilt eine Frau als postmenopausal, wenn seit der letzten Menstruation mindestens zwölf Monate vergangen sind. Die Postmenopause dauert für den Rest des Lebens an. In Deutschland liegt das durchschnittliche Alter beim Eintritt der Menopause bei etwa 51 Jahren, sodass viele Frauen mehrere Jahrzehnte in der Postmenopause verbringen.
In dieser Phase produzieren die Eierstöcke kaum noch die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron. Dieser Hormonmangel ist die Ursache für viele typische Beschwerden und gesundheitliche Veränderungen, die mit der Postmenopause assoziiert sind.
Die Postmenopause ist eine natürliche biologische Phase im Leben jeder Frau. Sie ist nicht die Folge einer Erkrankung, sondern eines physiologischen Prozesses:
Viele Beschwerden, die in der Perimenopause (Übergangsphase) auftraten, klingen in der frühen Postmenopause ab. Dennoch können folgende Symptome und Langzeitfolgen auftreten:
Die Diagnose der Postmenopause erfolgt in erster Linie klinisch anhand der Krankengeschichte:
Die Postmenopause erfordert keine zwingend medizinische Behandlung, da es sich um einen natürlichen Prozess handelt. Bei ausgeprägten Beschwerden oder Langzeitrisiken stehen jedoch verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung:
Die Hormonersatztherapie (auch Hormontherapie, HT) gilt als effektivste Methode zur Linderung klimakterischer Beschwerden. Sie wird individuell abgewogen, da sie Nutzen und Risiken (z. B. leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko bei bestimmten Kombinationen) mit sich bringt. Sie sollte stets mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin besprochen werden.
Frauen in der Postmenopause sollten regelmäßig ärztliche Kontrolluntersuchungen wahrnehmen. Dazu gehören die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) zur Früherkennung von Osteoporose, kardiovaskuläre Vorsorgeuntersuchungen sowie gynäkologische Krebsvorsorge. Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko für viele postmenopausale Langzeiterkrankungen deutlich reduzieren.
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