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Eine Prellung (Kontusion) ist eine stumpfe Gewebeverletzung ohne Hautriss, die durch äußere Krafteinwirkung entsteht. Typische Zeichen sind Schmerz, Schwellung und Bluterguss.
Eine Prellung (Kontusion) ist eine stumpfe Gewebeverletzung ohne Hautriss, die durch äußere Krafteinwirkung entsteht. Typische Zeichen sind Schmerz, Schwellung und Bluterguss.
Eine Prellung, medizinisch auch Kontusion genannt, ist eine durch stumpfe äußere Gewalteinwirkung verursachte Verletzung des Weichgewebes, ohne dass die Haut dabei aufgerissen wird. Durch den Aufprall werden kleine Blutgefäße im Unterhautgewebe, in Muskeln oder in anderen Strukturen beschädigt, was zu Einblutungen ins Gewebe führt. Prellungen gehören zu den häufigsten Verletzungen im Alltag und im Sport.
Prellungen entstehen durch direkte, stumpfe Krafteinwirkung auf den Körper. Typische Ursachen sind:
Besonders häufig betroffen sind Muskeln, Knochen (ohne Bruch), Gelenke und innere Organe. Bei einem starken Aufprall kann auch eine Knochenquetschung oder eine Organprellung (z. B. Lungenprellung, Nierenprellung) entstehen.
Die Beschwerden einer Prellung hängen von der Schwere der Verletzung und dem betroffenen Körperbereich ab. Typische Symptome sind:
In den meisten Fällen kann eine Prellung durch eine körperliche Untersuchung diagnostiziert werden. Der Arzt oder die Ärztin befragt die betroffene Person zum Unfallhergang und tastet die verletzte Stelle ab. Bei Verdacht auf eine schwerere Verletzung wie einen Knochenbruch oder eine Organverletzung können bildgebende Verfahren eingesetzt werden:
Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Prellung. Leichte bis mittelschwere Prellungen können in der Regel zu Hause nach dem sogenannten PECH-Schema behandelt werden:
Bei stärkeren Schmerzen können rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen. Zusätzlich können Salben mit entzündungshemmenden Wirkstoffen (z. B. Diclofenac) äußerlich angewendet werden. Heparinsalben können die Resorption eines Blutergusses unterstützen.
Bei schweren Prellungen, insbesondere bei Organprellungen oder einem großen Hämatom, ist eine ärztliche Behandlung notwendig. In seltenen Fällen muss ein größeres Hämatom chirurgisch entleert werden.
Eine ärztliche Untersuchung ist empfehlenswert bei:
Unkomplizierte Prellungen heilen in der Regel innerhalb weniger Tage bis zwei Wochen vollständig ab. Ein Bluterguss durchläuft dabei typischerweise einen Farbwandel von blau-violett über grün bis gelb, bevor er vollständig verschwindet. Bei schweren Prellungen oder Organverletzungen kann die Heilung mehrere Wochen dauern. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung beschleunigt den Heilungsprozess und beugt Komplikationen vor.
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