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Eine Psychose ist eine schwere psychische Erkrankung, bei der Betroffene den Bezug zur Realität verlieren. Typische Symptome sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen.
Eine Psychose ist eine schwere psychische Erkrankung, bei der Betroffene den Bezug zur Realität verlieren. Typische Symptome sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen.
Eine Psychose ist ein schwerwiegender Zustand, bei dem die betroffene Person den Kontakt zur Realität verliert. Gedanken, Wahrnehmungen und Gefühle werden so stark verändert, dass eine normale Alltagsfunktion nicht mehr möglich ist. Psychosen können im Rahmen verschiedener psychischer Erkrankungen auftreten, zum Beispiel bei Schizophrenie, bipolarer Störung oder schwerer Depression. Sie können jedoch auch durch körperliche Erkrankungen, Drogen oder Medikamente ausgelöst werden.
Die genauen Ursachen einer Psychose sind häufig komplex und multifaktoriell. Folgende Faktoren spielen eine Rolle:
Die Symptome einer Psychose werden in sogenannte Positivsymptome (zusätzlich auftretende Symptome) und Negativsymptome (Verlust normaler Funktionen) unterteilt:
Die Diagnose einer Psychose erfolgt durch eine psychiatrische Fachärztin oder einen psychiatrischen Facharzt. Grundlage ist ein ausführliches klinisches Gespräch sowie die Beobachtung des Verhaltens. Ergänzend werden häufig folgende Untersuchungen durchgeführt:
Die Diagnose orientiert sich an international anerkannten Klassifikationssystemen wie dem ICD-11 (Internationale Klassifikation der Erkrankungen) oder dem DSM-5.
Psychosen sind behandelbar. Eine frühzeitige Therapie verbessert die Prognose erheblich. Die Behandlung umfasst in der Regel mehrere Ansätze:
Das Fundament der Behandlung sind Antipsychotika (früher Neuroleptika genannt). Diese Medikamente wirken auf das Dopaminsystem im Gehirn und können Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen wirksam reduzieren. Moderne atypische Antipsychotika wie Olanzapin, Risperidon oder Quetiapin haben ein günstigeres Nebenwirkungsprofil als ältere Präparate.
Begleitend zur Medikation ist Psychotherapie, insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie, ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie hilft Betroffenen, Frühwarnsymptome zu erkennen, mit Stress umzugehen und Rückfälle zu vermeiden.
Maßnahmen zur sozialen Wiedereingliederung, berufliche Rehabilitation sowie die Einbeziehung von Angehörigen und sozialen Netzwerken sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Langzeitbehandlung.
In einer akuten Psychose ist häufig eine stationäre Aufnahme in einer psychiatrischen Klinik notwendig, um die Sicherheit der Betroffenen zu gewährleisten und die Behandlung einzuleiten.
Der Verlauf einer Psychose ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Menschen erleben nur eine einzige psychotische Episode und erholen sich vollständig. Andere haben wiederkehrende Episoden, insbesondere bei Erkrankungen wie Schizophrenie. Mit konsequenter Behandlung, regelmäßiger Einnahme von Medikamenten und psychosozialer Unterstützung können viele Betroffene ein weitgehend normales Leben führen.
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