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Qi Gong ist eine traditionelle chinesische Bewegungs- und Atemübungspraxis, die Körper, Geist und Energie in Einklang bringt. Sie wird zur Gesundheitsförderung und Stressreduktion eingesetzt.
Qi Gong ist eine traditionelle chinesische Bewegungs- und Atemübungspraxis, die Körper, Geist und Energie in Einklang bringt. Sie wird zur Gesundheitsförderung und Stressreduktion eingesetzt.
Qi Gong (auch: Qigong) ist eine jahrtausendealte chinesische Heilpraxis, die aus langsamen, fließenden Körperbewegungen, gezielten Atemtechniken und meditativer Konzentration besteht. Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern Qi (Lebensenergie) und Gong (Übung, Fähigkeit) zusammen und bedeutet sinngemäß "die Kultivierung der Lebensenergie". Qi Gong gehört zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird weltweit sowohl zur Prävention als auch zur Unterstützung bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt.
Die Ursprünge des Qi Gong reichen mehr als 4.000 Jahre zurück in die chinesische Geschichte. Es entwickelte sich aus daoistischen, buddhistischen und konfuzianischen Traditionen und wurde über Jahrhunderte in Klöstern, am Kaiserhof und in der Volksmedizin praktiziert. Heute ist Qi Gong in China als offizielles Gesundheitssystem anerkannt und wird in vielen westlichen Ländern als komplementäre Therapiemethode eingesetzt.
Qi Gong basiert auf dem Konzept, dass Qi – die Lebensenergie – durch Meridiane (Energiebahnen) im Körper fließt. Störungen oder Blockaden dieses Energieflusses sollen Krankheiten verursachen. Durch regelmäßiges Üben soll der Qi-Fluss harmonisiert, das Immunsystem gestärkt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.
Es gibt zahlreiche Qi-Gong-Stile und Schulen. Zu den bekanntesten gehören:
Qi Gong wird bei einer Vielzahl von Beschwerden und zur allgemeinen Gesundheitsförderung eingesetzt. Wissenschaftliche Studien deuten auf folgende positive Effekte hin:
Qi Gong kann im Stehen, Sitzen oder Liegen ausgeführt werden, was es für Menschen aller Altersgruppen und körperlichen Verfassungen geeignet macht. Eine typische Übungseinheit dauert zwischen 20 und 60 Minuten. Anfänger lernen Qi Gong am besten unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers in Kursen oder Gruppen. Viele Übungen lassen sich jedoch auch selbstständig zu Hause durchführen. Für optimale Ergebnisse wird eine regelmäßige Praxis von mindestens drei- bis fünfmal pro Woche empfohlen.
Qi Gong gilt als sehr sichere Praxis mit einem geringen Verletzungsrisiko. In den meisten Fällen können Menschen jeden Alters und Gesundheitszustands Qi Gong ausüben. Personen mit schweren Herzerkrankungen, akuten Entzündungen oder psychischen Erkrankungen sollten jedoch vor der Aufnahme einer Qi-Gong-Praxis Rücksprache mit einem Arzt halten. Qi Gong ist kein Ersatz für schulmedizinische Behandlungen, kann diese aber sinnvoll ergänzen.
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