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Quercetin-Absorption beschreibt, wie der Pflanzenstoff Quercetin im menschlichen Körper aufgenommen wird. Die Bioverfügbarkeit ist von Natur aus gering, kann aber durch gezielte Maßnahmen verbessert werden.
Quercetin-Absorption beschreibt, wie der Pflanzenstoff Quercetin im menschlichen Körper aufgenommen wird. Die Bioverfügbarkeit ist von Natur aus gering, kann aber durch gezielte Maßnahmen verbessert werden.
Quercetin ist ein natürlich vorkommendes Flavonoid, das in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Brokkoli und grünem Tee enthalten ist. Die Quercetin-Absorption beschreibt den Prozess, durch den dieser Pflanzenstoff nach der Aufnahme über die Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel in den menschlichen Körper gelangt und in den Blutkreislauf überführt wird.
Quercetin kommt in der Nahrung überwiegend in glykosidisch gebundener Form vor, d. h. es ist an Zuckermoleküle (Glykoside) gekoppelt. Bevor es absorbiert werden kann, müssen diese Zuckermoleküle durch Enzyme im Dünndarm oder durch Darmbakterien im Dickdarm abgespalten werden.
Die Bioverfügbarkeit von Quercetin – also der Anteil, der tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt – gilt als natürlich niedrig und liegt je nach Quelle und Form bei etwa 0–50 %. Sie wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:
Da die natürliche Bioverfügbarkeit von Quercetin begrenzt ist, wurden verschiedene Strategien entwickelt, um die Absorption zu verbessern:
Nach der Absorption wird Quercetin im Körper rasch metabolisiert. In der Leber und im Darm wird es durch Enzyme (z. B. Sulfotransferasen, Glucuronyltransferasen) zu verschiedenen Metaboliten umgewandelt, die dann im Blut zirkulieren. Die wichtigsten Metaboliten sind:
Diese Metaboliten sind ebenfalls biologisch aktiv und tragen zu den gesundheitlichen Wirkungen von Quercetin bei. Die Plasmahalbwertszeit von Quercetin und seinen Metaboliten liegt bei etwa 11–28 Stunden.
Eine ausreichende Absorption von Quercetin ist Voraussetzung für seine potenziellen gesundheitsfördernden Wirkungen. Wissenschaftliche Studien untersuchen unter anderem folgende Effekte:
Es ist wichtig zu beachten, dass viele dieser Effekte noch in klinischen Studien untersucht werden und nicht alle Wirkungen abschließend belegt sind.
Quercetin gilt bei nahrungsüblichen Mengen als sicher. Bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln sollte Folgendes beachtet werden:
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