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Die Quercetin-Resveratrol-Synergie beschreibt die verstärkte gesundheitliche Wirkung beider Pflanzenstoffe in Kombination – mit antioxidativen, entzündungshemmenden und zellschützenden Effekten.
Die Quercetin-Resveratrol-Synergie beschreibt die verstärkte gesundheitliche Wirkung beider Pflanzenstoffe in Kombination – mit antioxidativen, entzündungshemmenden und zellschützenden Effekten.
Die Quercetin-Resveratrol-Synergie bezeichnet das Zusammenspiel zweier pflanzlicher Polyphenole – Quercetin und Resveratrol –, bei dem die kombinierte Wirkung beider Substanzen stärker ist als die jeweilige Einzelwirkung. Beide Stoffe zählen zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und sind für ihre antioxidativen, entzündungshemmenden und zellschützenden Eigenschaften bekannt. Ihre synergistische Wechselwirkung ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen, insbesondere in den Bereichen Herzgesundheit, Alterung, Immunsystem und Krebsforschung.
Quercetin ist ein Flavonoid, das in vielen Obst- und Gemüsesorten vorkommt, darunter Äpfel, Zwiebeln, Kapern, Brokkoli und Beeren. Es wirkt als starkes Antioxidans, hemmt die Ausschüttung von Histamin und entzündungsfördernden Botenstoffen (Zytokinen) und unterstützt die Stabilität von Zellmembranen. Darüber hinaus werden ihm antivirale und immunmodulierende Eigenschaften zugeschrieben.
Resveratrol ist ein Stilben-Polyphenol, das vor allem in Rotwein, Trauben, Erdnüssen und Beeren vorkommt. Es aktiviert sogenannte Sirtuine (insbesondere SIRT1), Enzyme, die mit der Regulation des Zellstoffwechsels, der DNA-Reparatur und dem Alterungsprozess assoziiert sind. Resveratrol besitzt zudem antientzündliche, kardioprotektive und neuroprotektive Eigenschaften.
Die synergistische Wirkung von Quercetin und Resveratrol entsteht durch mehrere sich ergänzende molekulare Mechanismen:
Beide Polyphenole tragen zur Reduktion von Blutdruck, LDL-Cholesterin-Oxidation und endothelialer Dysfunktion bei. In Kombination wird eine bessere Gefäßschutzwirkung beobachtet als bei der Einzelanwendung.
Durch die gemeinsame Aktivierung von Sirtuinen und die Hemmung von oxidativem Stress können Quercetin und Resveratrol den zellulären Alterungsprozess verlangsamen. Quercetin wirkt zusätzlich als sogenanntes Senolytikum – es hilft, gealterte, funktionslose Zellen (seneszente Zellen) aus dem Körper zu entfernen.
Quercetin hemmt die Histaminausschüttung und reguliert Immunantworten. Resveratrol unterstützt die Produktion antiviraler Proteine. Gemeinsam können sie das Immunsystem modulieren und potenziell die Abwehr gegen Viren stärken.
Beide Substanzen zeigen in präklinischen Studien neuroprotektive Effekte, u. a. durch Reduktion von Neuroinflammation und Schutz vor oxidativem Zellschaden im Gehirn. Dies ist von Interesse bei der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer.
Quercetin findet sich in Zwiebeln, Äpfeln, Kapern, Brokkoli, Grüntee und Beeren. Resveratrol ist besonders in roten Trauben, Rotwein, Maulbeeren und Erdnüssen enthalten. Da therapeutisch relevante Mengen über die normale Ernährung schwer zu erreichen sind, werden beide Substanzen häufig als Nahrungsergänzungsmittel angeboten – oft in Kombination. Typische Dosierungen in Kombinationspräparaten liegen bei 250–500 mg Quercetin und 100–250 mg Resveratrol pro Tag, obwohl optimale Dosierungen wissenschaftlich noch nicht abschließend festgelegt sind.
Beide Substanzen gelten bei moderater Dosierung als gut verträglich. Zu beachten sind jedoch folgende Punkte:
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